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Zeithorizonte im antiken Griechenland - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 51254ÜWP
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist    01.07.2020 - 19.11.2020   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) nach dem 30.10.2020 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt. Bitte fragen Sie bei den jeweiligen Dozierenden, ob Plätze in der LV bereits zur Verfügung stehen bzw. bitten Sie - falls Sie bereits teilnehmen - darum, den Status der Belegung zu ändern. Sie tun das am besten per Mail an die Einrichtungsadministratoren mit Kopie an die Dozierenden der LV.
Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 19.11.2020 möglich. Eine Zulassung kann nur entsprechend der verfügbaren freien Plätze erfolgen.
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 14:00 bis 16:00 wöch von 06.11.2020      findet statt     3
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Winterling, Aloys , Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Zeithorizonte von Gesellschaften, ihre Vergangenheit und Zukunft, sind nicht einfach nur gegeben, sondern unterliegen ihrerseits der Zeitlichkeit und dem historischen Wandel. Ausgehend von den Zeitvorstellungen und temporalen Strukturen moderner Gesellschaften einerseits, ethnologisch erforschter primordialer Gesellschaften anderseits sollen „Erfahrungsräume“ und „Erwartungshorizonte“ (Koselleck) sowie die damit verbundenen Vorstellungen von der Relation von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft („Fortschritt“, Konstanz, Teleologie, Niedergang) im antiken Griechenland behandelt werden. Im Zentrum stehen die Autoren Homer, Herodot, Thukydides, Aristoteles und Polybios. Abschließend soll ein kurzer Vergleich mit den Temporalstrukturen anderer „hochkultureller“ Gesellschaften (Alter Orient, China, Japan) versucht werden. Ziel der Übung ist, die Vorstellungen von Zeit, Vergangenheit und Zukunft als Indikatoren sozialer Komplexität und realhistorischen gesellschaftlichen Wandels im antiken Griechenland zu deuten. - Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft, das griechische Alphabet zu lernen.

Literatur

Koselleck, Reinhart, ‘Erfahrungsraum’ und ‘Erwartungshorizont’ - zwei historische Kategorien [1975], in: ders., Vergangene Zukunft. Zur Semantik geschichtlicher Zeiten, Frankfurt am Main 1979, 349-375; Luhmann, Niklas, Weltzeit und Systemgeschichte. Über Beziehungen zwischen Zeithorizonten und sozialen Strukturen gesellschaftlicher Systeme, in: ders., Soziologische Aufklärung 2, Opladen 1975, 103-133; Müller, Klaus E., "Prähistorisches" Geschichtsbewußtsein. Versuch einer ethnologischen Strukturbestimmung, in: Jörn Rüsen u.a. (Hg.), Die Vielfalt der Kulturen (Erinnerung, Geschichte, Identität 4), Frankfurt am Main 1998, 269-295; Meister, Klaus, Die griechische Geschichtsschreibung. Von den Anfängen bis zum Ende des Hellenismus, Stuttgart u.a. 1990; Meier, Christian, Ein antikes Äquivalent des Fortschrittsgedankens: Das “Könnens-Bewußtsein” des 5. Jahrhunderts v. Chr., in: ders., Die Entstehung des Politischen bei den Griechen, Frankfurt am Main 1980, 435-499; Rüsen, Jörn, Theoretische Zugänge zum interkulturellen Vergleich historischen Denkens, in: Jörn Rüsen u.a. (Hg.), Die Vielfalt der Kulturen (Erinnerung, Geschichte, Identität 4), Frankfurt am Main 1998, 37-73.

Bemerkung

Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!

Hinweis zu digitalen Lehre im Wintersemester 2020/21:
Die Übung wird – nach einer einleitenden Zoom-Videokonferenz - voraussichtlich asynchron, als durch Email-Kommunikation und Videos unterstütztes Selbststudium stattfinden.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin