AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden

Die römische Expansion im Spiegel der Inschriften - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 51250ÜWP
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich ÜWP: Zentrale Frist    01.07.2020 - 19.11.2020   
Beschreibung :
Falls Sie in den Belegungsinformationen zu dieser Lehrveranstaltung (Meine Veranstaltungen) nach dem 30.10.2020 noch den Status "AN" bzw. "angemeldet" sehen, dann wurden Sie auf einer Nachrückerliste vorgemerkt. Bitte fragen Sie bei den jeweiligen Dozierenden, ob Plätze in der LV bereits zur Verfügung stehen bzw. bitten Sie - falls Sie bereits teilnehmen - darum, den Status der Belegung zu ändern. Sie tun das am besten per Mail an die Einrichtungsadministratoren mit Kopie an die Dozierenden der LV.
Die Anmeldung ist grundsätzlich bis zum 19.11.2020 möglich. Eine Zulassung kann nur entsprechend der verfügbaren freien Plätze erfolgen.
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 10:00 bis 12:00 wöch von 03.11.2020      findet statt     3
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Hinsch, Moritz
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Kaum hatten die Römer Hannibal und die Karthager in einem langen und erschöpfenden Krieg (218–201 v. Chr.) besiegt, gelang es ihnen in wenigen Jahrzehnten, alle Könige der hellenistischen Welt zu besiegen. Bereits um die Mitte des 2. Jhs. waren sie uneingeschränkte Machthaber im gesamten Mittelmeerraum. Dieser rasante Aufstieg einer Stadtrepublik zur Weltmacht faszinierte bereits die Zeitgenossen und wurde von griechischen und römischen Geschichtsschreibern literarisch verewigt. Die Geschichtsschreiber betrachteten diese Entwicklung allerdings aus der Rückschau und interessierten sich für ihre herausragenden Akteure und dramatischen Ereignisse. Inschriften dagegen sind zeitgenössische Zeugnisse und haben Einzelheiten bewahrt, die den Literaten unbekannt, gleichgültig oder selbstverständlich erschienen. Briefe bezeugen die diplomatischen Beziehungen zwischen römischen Befehlshabern und kleinen griechischen Städten, Weihinschriften, wie römische Feldherren ihre Siege verewigten, Ehreninschriften, wie die Griechen sich mit den Römer arrangierten, Gesetzesbeschlüsse, wie die Republik versuchte, ihrem neu gewonnenen Weltreich Herr zu werden.

In der Übung werden wir die Besonderheiten griechischer und römischer Inschriften behandeln und anhand ausgewählter Beispiele die Methoden ihrer Dokumentation und Interpretation kennenlernen. Vermittelt wird dabei Grundlagenwissen zur Politik und Kultur des 2. Jhs. v. Chr., einer Schlüsselperiode der griechisch-römischen Geschichte.

Altsprachliche Kenntnisse sind willkommen, aber keine Teilnahmevoraussetzung. Die Bereitschaft zur Lektüre englischer Forschungsliteratur wird vorausgesetzt

Literatur

Osborne, Robin G., „Letters, Diplomacy, and the Roman Conquest of Greece“, in: Paola Ceccarelli u. a. (Hg.), Letters and Communities. Studies in the Socio-Political Dimensions of Ancient Epistolography. Oxford / New York 2018, 185–204.
Bradley McLean (Hg.), An Introduction to Greek Epigraphy of the Hellenistic and Roman Periods from Alexander the Great down to the Reign of Constantine (323 B.C.–337 A.D.). Chicago 2002.
Sherk, Robert K., Roman Documents from the Greek East. Senatus Consulta and Epistulae to the Age of Augustus. Baltimore 1969 [gr.-lat. Inschriftentexte mit eng. Kommentar].
Sherk, Robert K., Rome and the Greek East to the Death of Augustus. Cambridge / New York 1984 [eng. Übers. der Texte in Sherk 1969].

Bemerkung

Ausgleichsberechtigte Studierende wenden sich zur bevorzugten Platzvergabe per E-Mail mit einem Nachweis der Ausgleichsberechtigung an die Studienkoordinationsstelle Geschichte. Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Ausgleichsberechtigungen ist der letzte Tag der zentralen Frist, 16 Uhr. Textnachrichten in AGNES werden hingegen nicht gelesen!

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 1 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin