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Exploded View: Wie man 'epistemische Dinge' auseinandernimmt (und wieder zusammensetzt) - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53529
Semester WiSe 2020/21 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich KSBF-Frist    28.09.2020 - 28.10.2020   
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 16:00 bis 18:00 wöch     findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kawanami-Breu, Sebastian verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Medientheorien
Inhalt
Kommentar

Dieses Seminar möchte in einen objektorientierten Zugang zur Kultur- und Mediengeschichte einführen. Über die Lektüre und Diskussion theoretischer Texte sollen Positionen aus der Medienarchäologie, der Wissenschaftsgeschichte und der materialistischen Kulturgeschichte kennengelernt werden, mit denen die stille Welt der Dinge, die uns in Alltag und Forschung konfrontiert, zum Sprechen gebracht werden kann. Im Unterschied zu den metaphysischen Fingerübungen, die die Gegenwartsphilosophie derzeit mit 'Objekten' und 'Materie' veranstaltet, soll ein historisch-ontologischer Scharfblick auf das nichtmenschliche Zeug, das unsere menschlichen Milieus zusammenhält, trainiert werden. Medienwissenschaft zeigt ihre Sprengkraft, wenn es ihr gelingt, die Dinge aus ihren Verwicklungen in Konsum und bloße Verwendung herauszuschleudern und in historische Konstellationen emporzuheben.

Literatur
  • Lorraine Daston (Hg.) (2000), Biographies of Scientific Objects. Chicago/London: University of Chicago Press.
  • Wolfgang Ernst (2008), "'Merely the Medium?' Die operative Verschränkung von Logik und Materie" In: Münker, Roesler (Hg.), Was ist ein Medium? Frankfurt/M.: Suhrkamp.
  • Yuk Hui (2016), On the Existence of Digital Objects. University of Minnesota Press.
  • Yuk Hui (2013), "Deduktion, Induktion und Transduktion. Über Medienästhetik und digitale Objekte." In: Zeitschrift für Medienwissenschaft, Jg. 8, Nr. 1, S. 101–115. 
  • Gilbert Simondon [1958] (2012), Die Existenzweise technischer Objekte. Zürich: Diaphanes.
  • Siegfried Giedion (1948), Mechanization Takes Command. A Contribution to Anonymous History. University of Minnesota Press.
  • Bruno Latour (2007), "Can we get our Materialism back, please?", Isis (98), March 2007. University of Chicago Press.
  • Lisa Parks (2015), "'Stuff You Can Kick': Toward a Theory of Media Infrastructure." In: Svennson, Goldberg (Hg.), In Between Humanities and the Digital. Cambridge, MA: MIT Press.
  • Miyazaki, Shintaro (2015): "Wie der Film im Fensterglas verschwand – Taktil-visuelle Oberflächen 1960–2010." In: Ute Holl,Irina Kaldrack, Cyrill Miksch u.a. (Hg.): Oberflächen und Interfaces. Ästhetik und Politik filmischer Bilder. Paderborn: Fink, S. 41–54.
Bemerkung

Teilnahmevoraussetzungen: Regelmäßige Teilnahme und Diskussionsbeiträge

Prüfung

MAP: mündliche Prüfung

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2020/21 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin