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Spanien in der Neuzeit. Ein Überblick anhand ausgewählter biographischer Zugänge (15.-20. Jahrhundert) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer 51406
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch 27.04.2020 bis 15.07.2020  Institutsgebäude - 5061 Friedrichstraße 191 (FRS191) - (Büroraume m.expr.Arb.platz)   findet statt     200
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Aschmann, Birgit , Prof. Dr.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

Die Vorlesung bietet einen Überblick über die spanische Geschichte der Neuzeit. Sie beginnt mit dem 15. Jahrhundert und endet im 20. Jahrhundert. Auf diese Weise wird der Aufstieg Spaniens zur Weltmacht, der Kampf um die Position einer europäischen Vormacht und schließlich der machtpolitische Niedergang nachvollzogen. Spanien ist in diesen Jahrhunderten eng eingebunden in weltgeschichtliche und europäische politische, soziale und mentale Zusammenhänge. Zugleich aber weist die Geschichte einige spezifische Charakteristika auf, die den „nationalen Pfad“ Spaniens in die „Moderne“ kennzeichnen. Dessen Ausprägungen sind bis in die heutige Zeit spürbar. Insofern dient die Vorlesung dazu, einerseits die Fremdheit vergangener Epochen, zugleich aber auch die Gegenwart besser verstehen zu können. So geht es um die Frage nach den Ursprüngen des modernen Staates, das frühe Ausgreifen nach Lateinamerika und um die Verbindung von Politik und Religion. Schließlich gingen nicht nur die Entdeckung Amerikas, sondern auch Ordnungsvorstellungen religiöser und rassischer Reinheit von Spanien aus. Immer wieder hat es in dieser Region besonders gewaltsame Bürgerkriege gegeben, aber auch Mystiker und Künstler haben auf ihre Weise die Neuzeit geprägt und inzwischen einen festen Platz im kulturellen Gedächtnis Europas erobert.

Methodisch wird in der Vorlesung so vorgegangen, dass die Spezifika der Zeit verdeutlicht werden anhand der Biographien einzelner Persönlichkeiten, die in besonderer Weise als repräsentativ angesehen werden können. Dies bringt zunächst eine hohe Anschaulichkeit mit sich. Zugleich aber ermöglicht dies, erzählerische und analytische, individuelle und strukturelle Phänomene zusammenzubringen und auf diese Weise die zentralen Prozesse zu beleuchten, die geschichtliche Entwicklung vorantreiben.  Konkret werden Wirken und Leben folgender Personen porträtiert: die Katholische Königin Isabella I., der deutsche Kaiser (und spanische König) Karl V., der von Schiller so finster gezeichnete Philipp II., die Mystikerin Theresa von Ávila, der leitende Minister zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges Conde Duque de Olivares, der Maler Francisco Goya, die schließlich durch einen Putsch gestürzte Königin Isabella II., der Philosoph Ortega y Gasset, der Falangist José Antonio Primo de Rivera, die Kommunistin Dolores Ibárruri und der Diktator Francisco Franco.

Diese Vorlesung wird wöchentlich montags (12.15-13.45) digital (über Zoom) gehalten. Sie beginnt am 27. April und endet am 13. Juli.

Bei Unklarheiten bezüglich des Zugangs wenden Sie sich an birgit.aschmann@hu-berlin.de oder sophiafreitag@gmx.de.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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