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intersektionale Privilegienforschung – das Potenzial von Privilegienbewusstsein für Social Justic - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Team Veranstaltungsnummer 21811668
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 12:00 bis 14:00 wöch     findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Saase, Sabrina verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Das Seminar „Intersektionale Privilegienforschung – das Potenzial von Privilegienbewusstsein für Social Justice“ ist als Q-Team des bologna.labs konzipiert, ist im Bereich der Ungleichheitsanalysen angesiedelt und für Studierende aller Universitäten offen (falls Interesse besteht bitte mail an sabrina.saase@sfu-berlin.de um den verspäteten Semesterstart zu koordinieren).

Wenn es um gesellschaftliche Ungleichheitsanalysen geht, stehen meist diskriminierte Positionen im Vordergrund: Equal Pay Day, Equal Care Day oder jüngst die globale Corona Krise erinnern uns z.B. an ökonomische Ungleichheiten aufgrund vergeschlechtlichender oder rassifizierender Zuschreibungen. Erst langsam stehen auch privilegierte Positionen im Fokus und die damit einhergehende Analyse wie diese oft unsichtbaren Privilegien dazu beitragen diverse Unterdrückungs-verhältnisse aufrecht zu erhalten und damit Ressourcenzugänge, sowie kollektives und individuelles Verhalten und Erleben entscheidend zu prägen. Privilegien werden dabei intersektional betrachtet, da Menschen aufgrund verschiedener Identitätsdimensionen verschiedene Schnittmengen von verschiedenen Diskriminierungs- und Privilegierungserfahrungen auf individueller, struktureller und diskursiver Ebene erfahren, die je nach zeitlichem und geopolitischem Kontext variieren können. Da Identitätsdimensionen fluide sind, werden Privilegien auch als über die Zeit veränderbar betrachtet.

Das Seminar beschäftigt sich damit intersektionales Privilegienbewusstsein konzeptuell zu greifen und zu diskutieren. Potentielle Fragen können dabei sein: Welche Potenziale und Grenzen bietet das Konzept Privilegienbewusstsein für intersektional-sensible Forschung? Welche Normen und gesellschaftlichen Verhältnisse liegen intersektionalen Privilegien zugrunde? Unter welchen Bedingungen führt Privilegienbewusstsein zu Haltungs- und Verhaltensänderungen? Welche Reaktionen treten auf, wenn Personen ihre Privilegien reflektieren?

 Das Seminar richtet sich an Studierende mit Interesse an intersektionalen Konzepten, Ungleichheitsforschung, Diversität und Privilegienbewusstsein mit Interesse daran einen gemeinsamen Artikel zu veröffentlichen. Es sind aber auch andere Leistungsnachweise möglich. Explizite Vorerfahrungen sind nicht nötig, da eine gemeinsame Basisliteratur die gemeinsame Einführung in den Forschungsstand ermöglicht. Jedoch sind Kenntnisse akademischer Methoden hilfreich, um diese um ein intersektionales Privilegienbewusstsein erweitern zu können.

Das interdisziplinäre Seminar bietet sich v.a. für Studierende der Psychologie, Soziologie, Gender Studies und Kultur- und Erziehungswissenschaften sowie der Geschichte an. Wichtig ist, dass Lust für eine kritische Analyse, Selbstreflexion sowie einen selbstständigen Forschungsprozess besteht sowie die einer eigenen Fragestellung nachzugehen.

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2023/24.
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