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»Interdisziplinär erschlossene Vergangenheit im Museum: Wie vermittelt man Kooperationen zwischen historischen Kultur- und Naturwissenschaften an die Öffentlichkeit?« - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Workshop Veranstaltungsnummer 840086
Semester SoSe 2020 SWS 1
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
So. 10:00 bis 14:00 Einzel am 17.05.2020 Institutsgebäude - 0219-20 Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
-. 09:00 bis 17:00 Block 25.06.2020 bis 26.06.2020  Institutsgebäude - 0219-20 Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Bösl, Elsbeth, Professorin verantwortlich
Feuchter, Jörg , Prof. Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

 

Die Vergangenheit selbst kann man nicht ausstellen. In Museen und Ausstellungen aber wird Geschichte (re)konstruiert und vermittelt - mithilfe von Artefakten, Bildsprache, Texten, Ausstellungsgestaltung u.v.m. Bei dieser Vermittlung von Geschichte kollidieren nicht selten die Logiken und Rationalitäten von Wissenschaft und Forschung, Design und Gestaltung, Kulturmanagement, Marketing und Politik. Wiewohl Ausstellungen (auch) auf Forschungsergebnissen beruhen, ist der Forschungsprozess selbst für die Besucher*innen oft nicht erkennbar.

Die Ausstellung »1636 - Ihre letzte Schlacht« des Archäologischen Landesmuseums Brandenburg (2012) stellt in vielerlei Hinsicht eine herausragende Ausnahme dar. Ganz bewusst lässt sie das Publikum den Prozess der Forschungs- und Gestaltungsarbeiten verfolgen. Sie stellt die interdisziplinäre Erschließung eines Massengrabes auf einem Schlachtfeld des Dreißigjährigen Krieges aus (Schlacht von Wittstock, Brandenburg).

Dabei führt sie dem Publikum explizit vor, welche Quellen und Verfahren die beteiligten Forscher*innen nutzten und welche Erkenntnisse sie zum Gesamtbild beitrugen. Projekt und Ausstellung eignen sich deshalb hervorragend, um die Möglichkeiten der Vermittlung von Interdisziplinarität kennen zu lernen. Das Seminarprodukt besteht aus vorbereitender Lektüre (wird bei der Vorbesprechung verteilt), deren schriftlicher Zusammenfassung auf der Basis von Leitfragen als Vorbereitung des Expert*innenworkshops sowie der schriftlichen Evaluation der Ausstellung und des Zusatzmaterials.

Am 17.5. von 10.00 - 14.00 Uhr findet der Einführungstermin statt.

Der Workshop findet am 25. Und 26.06. statt. Bitte melden Sie sich nur für die Veranstaltung an, wenn Sie an allen Blockterminen teilnehmen können.

Bei Fragen oder Interesse an der Teilnahme nehmen Sie bitte Kontakt mit den Lehrenden auf: elsbeth.boesl(at)unibw.de, feuchter(at)bbaw.de

Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Teilnahme am Kurs auch nach dem Verstreichen der Einschreibefrist unter Umständen noch möglich. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich per Mail an die Lehrenden.

Zielgruppe

Der Workshop richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Es ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen«.  Nähere Informationen unter: https://hu.berlin/VdW

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin