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Pest! Der »schwarze Tod« in überfachlicher Perspektive - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 840082
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2020 - 14.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 12:00 bis 15:00 wöch Institutsgebäude - 0323-26 Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bösl, Elsbeth, Professorin verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Ist von ‚der Pest‘ die Rede, haben wir bestimmte Bilder im Kopf – wir denken an ‚den Schwarzen Tod‘, Massengräber, Pesthauben, vielleicht auch an Albert Camus, Totenbräuche auf Madagaskar oder an das Robert-Koch-Institut. Aber was wissen wir eigentlich über ‚die Pest‘ und von wem beziehen wir unser Wissen? Woher stammen unsere Konzepte von Pest? In diesem wissenschaftshistorisch angelegten Seminar gehen wir den Beiträgen verschiedener Fächer zur Pestforschung nach und entdecken, dass das Verständnis von Pest in hohem Maße dem historischen Wandel unterliegt. Das heutige bakteriologische Konzept von Pest entstand durch die Identifikation des Erregers 1884. Molekulargenetische Untersuchungen von alter DNA brachten jüngst bemerkenswerte Erkenntnisse über den Erreger hervor. Doch tragen diese zur Beantwortung sozial- und kulturhistorischer Fragestellungen bei? Wie lässt sich der interdisziplinäre Austausch fruchtbar machen, um dem einerseits unser Bild von der historischen Pest zu erweitern und andererseits den aktuellen Anliegen der Epidemiologie und Humanmedizin entgegen zu kommen?

Wir werden die Beiträge der Fächer rezipieren und einordnen und dabei Funktionsweisen überfachlicher Kooperation kennen lernen. Unterstützt werden wir dabei durch Gastvorträge. Das Seminarprodukt ist die Durchführung einer kursinternen Minikonferenz.

Bei Fragen oder Interesse an der Teilnahme nehmen Sie bitte Kontakt mit der Lehrenden auf: elsbeth.boesl(at)unibw.de

Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Teilnahme am Kurs auch nach dem Verstreichen der Einschreibefrist unter Umständen noch möglich. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich per Mail an die Lehrenden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Es ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen«. Es können 3 Leistungspunkte erworben werden. Nähere Informationen unter: https://hu.berlin/VdW

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin