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Gerastertes Wissen: Der Pixel in Kultur und Technik - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 840079
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2020 - 14.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch Institutsgebäude - 0203 Hausvogteiplatz 5-7 (HV 5) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Roeder, Torsten verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Pixel: Auf Bildschirmen sind sie allgegenwärtig, während sie sich gleichzeitig durch die technische Entwicklung ihrer Wahrnehmbarkeit immer weiter entziehen. In gerasterten Kompositionen setzen sie sich zu sinnhaften Formen wie Text und Bildern zusammen. Gleichzeitig trägt der einzelne Pixel noch etwas von dem binären Charakter des Bit in sich. Was können einzelne Pixel an Wissen repräsentieren und transportieren, und wie werden sie zu höheren sinnhaften Formen zusammengesetzt? Im Seminar werden nicht nur die rein technischen Aspekte, sondern gerade auch das semantische Potenzial sowie die kulturelle Aufladung des Pixels in den Blick genommen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf die »8-Bit-Ära« der 1980er und 1990er genommen werden, die in den 2000ern ihr Comeback vor allem in der Computerspielästhetik und auch der in Street-Art erlebte. Können aber auch einzelne Pixel als isolierbare »Wissenspunkte« gelten oder funktioniert dies nur in größeren Zusammenhängen? Exkursionen zu verschiedenen Ausstellungen eröffnen weitere Blickpunkte. Die verschiedenen technischen, historischen, kulturellen und semantischen Aspekte des Phänomens »Pixel« werden in Impulsreferaten zur Diskussion gestellt und abschließend als kollaborative Seminararbeit in einem Blog präsentiert. Das Seminar richtet sich an Studierende der Fachrichtungen Kultur-, Kunst-, Wissens- und Technikgeschichte, Philosophie sowie Medien- und Informationswissenschaften, die sich mit ihrer Fachperspektive aktiv einbringen möchten.

Bei Fragen oder Interesse an der Teilnahme nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Lehrenden auf: torsten.roeder(at)leopoldina.org

Aufgrund der aktuellen Situation ist eine Teilnahme am Kurs auch nach dem Verstreichen der Einschreibefrist unter Umständen noch möglich. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich per Mail an die Lehrenden.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Es ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen«. Es können 3 Leistungspunkte erworben werden. Nähere Informationen unter: https://hu.berlin/VdW

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin