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Geschichtsschreibung und Kulturwissenschaft - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53304
Semester SoSe 2009 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link http://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=8665
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 12:00 bis 14:00 c.t. wöch 24.04.2009 bis 17.07.2009 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 4.11 Sophienstraße 22-22a (SO 22) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Seiderer, Ute , Dr. verantwort
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( POVersion: 2008 )     -  
Magister  Kulturwissenschaft ( POVersion: Provisorium )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar Historiographie – ein breites Feld. Zwischen idealistischer Universalgeschichte, historischem Materialismus und der Rekonstruktion historischer Ereigniszusammenhänge liegen die Möglichkeiten, die so manchen Kulturwissenschaftler auf historischen Pfaden im Labyrinth der Methoden zur Verzweiflung bringen. Was unterscheidet die Historische Kulturwissenschaft von der Kulturgeschichte? Wie definieren sich New Historicism, Mentalitätsgeschichte, Alltagsgeschichte und das Geschichtsverständnis der Poststrukturalisten? Was ist eine longue durée? Wozu taugt die Oral History? Welche Begriffe von Faktizität, Wahrheit oder Ereignis machen sich die jeweiligen historischen Schulen zu eigen? Und welche Begriffe sind dabei den kulturwissenschaftlichen Methoden dienlich? Was versteht man unter Kulturtechniken und „kulturellen Ordnungen“? Welchen Stellenwert nimmt der Kulturbegriff im historischen Denken ein? Und welcher Quellen dürfen wir uns bei der historischen Arbeit bedienen? – Fakten, Deutungen, Bedeutungen, Vorstellungen, Fiktionen und Simulationen prägen unser historisches Denken. Aber woher kommt das Wissen über sie? Diesen Fragen wollen wir uns im Seminar annähern.
Literatur

Einführungslektüre:

Martina Kessel u. Christoph Conrad (Hg.), Geschichte
schreiben in der Postmoderne, Stuttgart: Reclam 1994.

Dies. (Hg.): Kultur & Geschichte, Stuttgart: Reclam 1998.

Ute Daniel: Kompendium Kulturgeschichte, Frankfurt: Suhrkamp 2001.

Doris Bachmann-Medick, Cultural Turns, Reinbek: Rowohlt 2006.

Michael Maurer, Kulturgeschichte. Eine Einführung, Köln; Wien; Weimar: Böhlau/UTB 2008.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2009. Aktuelles Semester: SoSe 2017.
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