AGNES -
Lehre und Prüfung online
Studierende in Vorlesung
Anmelden

Dateneigentum? Digitale Arbeit? Kognitiver Kapitalismus? – Sharing, Surveillance und Sensing in/mit den Neuen Medien - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart ÜWP-Modul Veranstaltungsnummer Ü53515
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=94064
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.02.2020 - 14.04.2020   
Beschreibung :
Die Einschreibfrist hat sich verändert? -
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der aktuellen Gefährdungssituation durch das Coronavirus der Beginn der Vorlesungszeit auf den 20.04. verschoben wurde. Bitte besuchen Sie regelmäßig die Website Ihrer Fakultät bzw. Ihres Institutes und natürlich AGNES, um das zusätzlich geschaffene digitale Lehrangebot nicht zu verpassen!
Veranstaltungsformat digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 16:00 bis 18:00 wöch von 21.04.2020  Pergamonpalais - 0.09 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     10
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Hagen, Wolfgang, Professor verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  

Prüfungsformen:
PT Projekttutorien, M mündlich, S schriftlich, KL Klausur, HA Hausarbeit, B Bachelorarbeit, MT Masterarbeit, P Praktikum, FS Forschungsseminar, MP Modulabschlussprüfung, PS Proseminar, EX Exkursion, ME Mündliche Prüfung und Expose
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Medien und Wissen
Inhalt
Kommentar

Digitale, monopolartige Plattform-Ökonomien, dominiert von Amazon, Apple, Microsoft, Google oder Facebook in den USA oder den in China gewachsenen Monopole Alibaba, Baidu, Tencent oder Xiaomi sind heute Teil einer umfassenden Medienökologie. Diese Unternehmen vermarkten nicht einfach nur Produkte im klassischen Sinne. Sie realisieren Geschäfte, die immer auch mit der Aktivität ihrer NutzerInnen verschränkt sind. Wer auf Instagram Kontakte mit seinen Freund*innen teilt, teilt ebenso das Geschäftsmodell des Betreibers dieser Konnektivitätsplattform ("double sharing"). Das Geschäft besteht darin, mit Daten der Kontakte, Likes sowie der Klicks auf verbundenen Webseiten Profilcluster zu erzeugen, die interessierten Werbekunden als Asset verkauft werden.
Die Frage, ob es dabei, ganz unabhängig vom Datenschutz, am Ende auch um Eigentum und Vermögen geht und somit Daten von User*innen als Eigentum gehandelt werden können, wird derzeit intensiv diskutiert.
Auf der anderen Seite steht die Position der "immateriellen Arbeit". Für die 'Arbeit', die Nutzer*innen leisten, indem sie die Plattformen der Sozialen Medien nutzen und durch ihre Verhaltensdaten ganz wesentlich auch mitgestalten – gibt es kein Äquivalent, ausser dass die Plattformen existieren und ihre Dienstleistungen anbieten. Entsteht hier ein Mehrwert, der  z.B.  in einem “Facebook-Lohn” abgeschöpft werden könnte?
Sind beide Modelle, Daten-Eigentum und Daten-Lohn kompatibel?

Das Seminar gibt Einblicke in den Stand der Internet-Plattformen im Social Media Bereich und erörtert die vorstehende Frage anhand einschlägiger Texte.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis SoSe 2020 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin