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Die Medienbotschaft des Klangs - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart ÜWP-Modul Veranstaltungsnummer Ü53506
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 12:00 bis 14:00 wöch von 23.04.2020  Pergamonpalais - 0.10 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     7
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Ernst, Wolfgang , Prof. Dr. phil. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Medienwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Medientheorien
Inhalt
Kurzkommentar

Das Passwort für moodle lautet: HatsuneMiku

Kommentar

Am hiesigen Institut sind Musikwissenschaft sowie Medienwissenschaft nicht schlicht durch ein kaltes 'und' verbunden, sondern durch ein graphisches '&' miteinander verschlungen. Es geziemt sich daher, nepistemologische Brücken zwischen Klangweisen und hochtechnischem Wissen zu schlagen. Nicht von ungefähr sind eine Reihe von Begriffen zur Beschreibung technischer Medien der Akustik und der Klangwissenschaft entliehen. Schwingungen, Resonanzen, Rhythmen und Impulse prägen das Dasein operativer Medien, d. h. ihren Vollzugscharakter in der Welt (also in der Zeit) prägen. In dieser impliziten Klanglichkeit entbirgt sich eine strukturelle Analogie hochtechnischer Prozesse und Musik. Der 'Klang' der Medien ist dabei nicht auf akustische Phänomene beschränkt; vielmehr ereigenen sich quasi-musikalische, und implizit sonische, Erscheinungen auf der medienarchäologischen Ebene selbst. Einen Schwerpunkt des Seminars bilden die Zeitweisen des Sonischen, nicht-hörbare Musikalität, sowie elektronische Klänge (Sonik).

Literatur
  • PopScriptum X: Das Sonische – Sounds zwischen Akustik und Ästhetik (2008) [http://www2.hu-berlin.de/fpm/popscrip/themen/pst10/index.htm];
  • W. E., Im Medium erklingt die Zeit, Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2015;
  • ders., Im Reich von δt. Medienprozesse als Spielfeld sonischer Zeit, in: Holger Schulze (Hg.), Sound Studies. Traditionen - Methoden - Desiderate. Eine Einführung, Bielefeld (transcript) 2008, 125-142.
  • Hermann von Helmholtz, Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik, Braunschweig (Vieweg) 1863 (6. Aufl. 1913); Reprint Frankfurt / M. (Minerva) 1981;
  • Karsten Lichau / Viktoria Tkaczyk / Rebecca Wolf (Hg.), Resonanz. Potentiale einer akustischen Figur, München (Fink) 2009;
  • Douglas Kahn, Noise, water, meat. A history of sound in the Arts, Massachusetts Institute of Technology 1999;
  • Veit Erlmann, Reason and Resonance. A History of Modern Aurality, New York (Zone Books) 2010;
  • David Espinet, Phänomenologie des Hörens. Eine Untersuchung im Ausgang von Martin Heidegger, Tübingen (Mohr Siebeck) 2009;
  • Dieter Daniels / Sandra Naumann (Hg.), Audiovisuology. Essays: Histories and Theories of Audiovisual Media and Arts, Köln (Walther König) 2011;
  • W. E., Im Medium erklingt die Zeit. Technologische Tempor(e)alitäten und das Sonische als ihre privilegierte Erkenntnisform, Berlin (Kulturverlag Kadmos) 2015.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin