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Hans Blumenberg. Einführung in einen Kulturtheoretiker - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532900
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 12:00 wöch 16.04.2020 bis 16.07.2020  Pergamonpalais - 0.07 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Geulen, Eva, Professor, Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Deutsche Literatur Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Universalgelehrte gehören eigentlich einem längst vergangenen Zeitalter an. Aber Hans Blumenberg (1920-1996) scheint es darauf angelegt zu haben, ein solcher für das 20. und vielleicht auch das 21. (gewesen) zu sein. Seine einschüchternde Gelehrsamkeit ist in ‚Kloppern‘ – raumgreifend in jedem Sinne – dokumentiert ( u.a. Legitimität der Neuzeit, Lesbarkeit der Welt, Vollzähligkeit der Sterne). Aber der Reiz des Philosophen (wenn er einer ist), hat wesentlich mit einer theoretischen Neugierde zu tun, die vor nichts haltmacht und nebenbei auch eines seiner Themen ist. Entsprechend unüberschaubar ist das Werk, das sich seit Blumenbergs Tod durch Ausgaben aus einem offenbar auf Nachleben berechneten Nachlass verdoppelt hat. Abseits von den in der Forschung diskutierten Fragen, wie und wo Blumenberg zwischen Heidegger und Husserl zu verorten sei, ob er ein Anthropologe oder Phänomenologe, ein Kultur- oder Technikphilosoph, ein Metaphern-Theoretiker oder ein Theologe war, geht es in diesem Seminar um die Praxis theoretischer Neugierde anhand überschaubarer Texte: Mit Ausnahme eines (kurzen) Buches über die „Urgeschichte der Theorie“ wird sich das Seminar dem Autor über eine Reihe einschlägiger Aufsätze zu Literatur und Kunst aus den 60er Jahren nähern. Zu interessieren hat uns, ob und warum das unsere Neugierde heute erwecken könnte.

Literatur

Auszüge aus:

Begriffe in Geschichten, Suhrkamp 1998.

Nachahmung der Natur. Zur Vorgeschichte der Idee des schöpferischen Menschen, Reclam 2020.

Ästhetische und metaphorologische Schriften, Suhrkamp 2001.

Das Lachen der Thrakerin. Eine Urgeschichte der Theorie, Suhrkamp 1987.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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