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Vorgeschichten der Fotografie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533632
Semester SoSe 2020 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Digitales Lehrangebot als asynchrones Onlineformat; nähere Informationen folgen.

Veranstaltungsformat Digital

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 16:00 bis 18:00 wöch 29.04.2020 bis 15.07.2020  Pergamonpalais - 3.16 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Brakmann, Paul , M.A.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Bis auf das sechzehnte Jahrhundert datiert der Physiker Dominique François Arago die Kenntnis von optischen und chemischen Voraussetzungen der Daguerreotypie zurück, als er sie 1839 der Académie des Sciences vorstellt. Bereits im Moment ihrer Übergabe an die Öffentlichkeit ist Fotografie so mit einem historischen Vorraum ausgestattet. Er gehört ihr an, doch ist sie in ihm nicht anwesend. Immer wieder ist versucht worden, diese Vorgeschichte der Fotografie neu zu verorten und Entwicklungslinien auf ihren Umschlagspunkt in Geschichte zu ziehen. Bedeutung wurde dabei nicht allein der Arbeit individueller Erfinderpersönlichkeiten zugemessen, sondern auch der historischen Kontinuität von Perspektive und optischen Zeichenhilfen, ebenso wie populären Bildpraktiken und formalen Tendenzen der Malerei in der Zeit um 1800 oder einem ‚desire to photograph‘. Dabei äußern sich in den unterschiedlichen Überlegungen über Ursprünge der Fotografie gleichermaßen divergente Auffassungen über das Wesen des Fotografischen. Das Lektüreseminar nimmt die Entwicklungslinien und Erzählweisen dieser Vorgeschichten der Fotografie aus wissenschafts-, bild-, und mediengeschichtlicher Perspektive in den Blick, fragt nach ihren Prämissen und Auslassungen und lädt ein zu einem Gespräch über das Schreiben von Fotografiegeschichte.

Literatur

Geoffrey Batchen, Burning with desire: The conception of photograpy, Cambridge, MA 1997; Heinz Buddemeier: Panorama, Diorama, Photographie. Entstehung und Wirkung neuer Medien im 19. Jahrhundert. München 1970; Peter Galassi, Before Photography: Painting and the invention of photography, Ausst.-Kat. MoMa, New York 1981; Annette Geiger, Urbild und fotografischer Blick: Diderot, Chardin und die Vorgeschichte der Fotografie in der Malerei des 18. Jahrhunderts, Paderborn 2004; Peter Geimer, Bilder aus Versehen: Eine Geschichte fotografischer Erscheinungen, Berlin 2010; Miriam Halwani, Geschichte der Fotogeschichte 1839-1939, Berlin 2012; Heinrich Schwarz, Techniken des Sehens – vor und nach der Fotografie: Ausgewählte Schriften 1929-1966, hg. v. Anselm Wagner, Salzburg 2006; Katharina Steidl, Am Rande der Fotografie: Eine Medialitätsgeschichte des Fotogramms im 19. Jahrhundert, Berlin 2019; Michalis Valaouris, Perspektive in der Fotografie: Studien zur Naturalisierung des Kamerabildes, Berlin 2018

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2020. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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