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Eines und Vieles in antiker chinesischer Philosophie und Mathematik. Teil 1: Lei-Arten - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 21811652
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 14:00 bis 16:00 wöch Institutsgebäude - 241 Invalidenstraße 110 (I 110) - (Unterrichtsraum)   findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Henke, Eva
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Dies ist der erste Teil des zweisemestrigen Q-Tutoriums über das Verhältnis zwischen Einem und Vielem in philosophischen und mathematischen Texten aus dem antiken China. In diesem ersten Teil geht es um die Unterteilung von Gegenständen in Arten (lei). Durch eine Vielzahl chinesischer Texte zieht sich der Gedanke, dass man Gegenstände nach ihren Eigenschaften in lei-Arten einteilt, um Urteile über sie fällen zu können. Wir werden uns der Frage widmen, nach welchen Kriterien in den unterschiedlichen Texten ein einzelner Gegenstand einer Art zugewiesen wird, und wie sich das auf Argumentation und Beweisführung ausgewirkt hat. Im zweiten Teil im Sommersemester werden wir einem anderen wichtigen Gedanken über das Verhältnis zwischen Einem und Vielem nachgehen, nämlich dem, dass alles aus Einem hervorgeht. Während des gesamten Kurses werden wir uns auch mit der Mehrdeutigkeit der chinesischen Begriffe für „Eines“ und „Vieles“ auseinandersetzen. So kann das chinesische Wort „yi“ sowohl die Zahl eins als auch einen einzelnen Gegenstand oder die Gleichheit zweier Dinge bezeichnen. Es entwickelte sich aber auch zum Fachbegriff für „das Eine“, den Ursprung, aus dem alles andere hervorgeht.

Q-Tutorien sind als studentische Forschungsgruppen ausgelegt. Ziel ist ein möglich gleichberechtigtes Miteinander, in dem alle Teilnehmer*innen ihre unterschiedlichen fachlichen Hintergründe und Perspektiven einbringen können. In der ersten Hälfte des Semesters werden wir uns gemeinsam Grundlagen erarbeiten und die Teilnehmer*innen können eigene Forschungsfragen finden, die sie dann in der zweiten Hälfte alleine oder in Gruppen bearbeiten. Am Ende wird eine gemeinsame Präsentation der Forschungsergebnisse stehen.

Das Q-Tutorium wendet sich an Bachelor- und Master-Student*innen der Philosophie, der Mathematik und der Regionalstudien mit Schwerpunkt auf China. Es ist möglich, nur in einem der beiden Semester teilzunehmen. Diejenigen, die beide Teile besuchen, können im zweiten Semester Projekte angehen, die sich auf den Inhalt beider Semester beziehen. Je nach den Wünschen der Teilnehmer wird das Tutorium entweder auf Deutsch oder auf Englisch durchgeführt werden. Wortbeiträge in beiden Sprachen sind willkommen. Kenntnisse in antikem oder modernem Chinesisch sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
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