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Biopolitik - ein Reader (ÜWP) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53169
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 12:00 bis 14:00 wöch
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Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) keine öffentliche Person findet statt     5
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
keine öffentliche Person
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtungen
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Allgemeine Soziologie
Inhalt
Kommentar

In Foucaults Vorlesungen der späten 70er Jahre wird – eng mit seinen Überlegungen zur Gouvernementalität verbunden – der Begriff für eine spezifische Machtform entwickelt, dessen Funktion die politische Kontrolle von Leben und Tod in Bevölkerungen ist. Die Entwicklung der Statistik und der politischen Ökonomie im 18. Jhd. waren historische Voraussetzungen für diese liberale Regierung, die bis heute von den Logiken dieser Wissenschaften geprägt ist. Die Begriffe „Biopolitik“ und „Biomacht“ haben indes Karriere gemacht und dabei zum Teil kreative Wendungen vollzogen.

Ein 2014 von Andreas Folkers und Thomas Lemke herausgegebener Reader hat Beiträge versammelt, die den Begriff der Biopolitik geprägt haben. Diesen Sammelband wollen wir uns gemeinsam vornehmen. Den Beiträgen sind Vorlesungen von Foucault vorangestellt, die Foucaults Begriff der Biopolitik umreißen. Anschließend lesen wir von Deleuzes Dystopie einer Kontrollgesellschaft und Donna Haraways Biopolitik postmoderner Körper. Wir lernen, was Giorgio Agamben mit Homo Sacer und Achille Mbembe mit Nekropolitik meint, was nach Michael Hardt und Antonio Negri die biopolitische Wende für den Kapitalismus bedeutet und mehr.

Literatur
  • Lemke, Thomas: Eine Analytik der Biopolitik. Überlegungen zu Geschichte und Gegenwart eines umstrittenen Begriffs. In: Behemoth. A Journal on Civilisation. 2008, 1. S. 72-89.
  • Folkers, Andreas / Lemke, Thomas (Hrsg.) Biopolitik - Ein Reader. Berlin: Suhrkamp. 2014.
  • Daraus: Folkers, Andreas / Lemke, Thomas: Einleitung
  • Foucault, Michel: Recht über den Tod und Macht zum Leben
  • Foucault, Michel: In Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesung vom 17. März 1976
  • Foucault, Michel: Zusammenfassung der Vorlesungen „Die Geburt der Biopolitik“
  • Deleuze, Gilles: Poststrkiptum über die Kontrollgesellschaften
  • Haraway, Donna: Die Biopolitik postmoderner Körper
  • Agamben, Giorgio: Homo Sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben.
  • Mbembe, Achille: Nekropolitik
  • Hardt, Michael / Negri, Antonio: Biopolitische Produktion.
  • Esposito, Roberto: Das Paradigma der Immunisierung

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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