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Mein Block – Plattenbauten und urbane Ästhetiken im europäischen Rap - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 21811645
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 14:00 bis 16:00 wöch Boeckh-Haus - 557 Dorotheenstraße 65 (DOR 65) - (Besprechungsraum mit DV und RL)   findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Höppner, Ruben
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Der Plattenbau macht einen bedeutenden und oft zu wenig beachteten Bestandteil der europäischen Kultur aus. Die Landflucht, aber auch andere Faktoren wie Bevölkerungswachstum erforderten Anfang des 20. Jahrhunderts mehr Wohnraum und billigere Bauweisen, daher entstanden der Plattenbau und Großwohnsiedlungen. Heute sind Plattenbauten und Hochhäuser aller Art nicht mehr aus dem europäischen Stadtbild wegzudenken.

 

Es gibt verschiedene Bereiche des Kulturlebens, die auf solche Phänomene reagierten und immer noch reagieren. So zum Beispiel HipHop als eine urbane Kultur und Rap als der lyrische Teil derselben. Die Frage, mit der wir uns im vorliegenden Projekt beschäftigen wollen, lautet: In welcher Form reagiert die europäische Rap-Kultur auf Großwohnsiedlungen und Plattenbauten und wie unterscheiden bzw. ähneln sich diese Reaktionen auf das Phänomen des Plattenbaus? Oder anders gesagt: In welcher Relation stehen die Lyrics von Sidos Mein Block (2004) zum Beispiel zu den Lyrics von Panelák (Platte, 2009) des tschechischen Künstlerduos Ideafatte? Wie werden die russischen chruschtschowkas in Lyrics verpackt, der polnische blokowisko, das französische banlieue oder auch die deutsche Platte, die nicht nur in Sidos Songs auftaucht?

 

Wir wollen gemeinsam diesen und anderen Fragen rund um urbane Ästhetiken und Rap nachgehen. Die Forschung soll sich ausdrücklich nicht auf den oben genannten Rahmen konzentrieren, sondern den kulturellen Raum breit nach Phänomenen durchleuchten, um diese dann kritisch zu vergleichen.

Bei der Behandlung dieser Komplexe sind neben den sprach- und literaturwissenschaftlichen Fragen an die Lyrik unter anderem soziokulturelle Umstände, Formfragen (Video, Selbststilisierung) und Nachbarschaftsaspekte im urbanen Quartier von Bedeutung. Geplant ist u.a. ein Besuch in einer Berliner Großwohnsiedlung. Für das Q-Tutorium gibt je nach Studiengang und Modul bis zu 5 LP.

 

Dieser Kurs ist Teil zwei des Q-Programms. Wird werden uns also auf die Ergebnisse des letzten Kurses stützen, darauf aufbauen und am Ende mit einem großen Abschlussprojekt an die Öffentlichkeit gehen.

Also egal, ob Du letztes Semester schon dabei warst oder nicht – bist Du in diesem Kurs herzlich willkommen.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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