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Chip(s) Sound(s) – Performing Bytes - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53524
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 10:00 bis 12:00 wöch Pergamonpalais - 2.26 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Übungsräume)   findet statt     14
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Fritsch, Melanie , Dr. verantwortlich
Höltgen, Stefan , Dr. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Bachelor of Science  Medienwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2019 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft, Medientheorien
Inhalt
Kommentar

Bereits Ende der 1970er Jahre wurden Computerspielmusik und -sounds in anderen medialen Formen (z.B. Filmen, TV-Shows, Werbung) und Musikgenres (z.B. Pop, Rock, elektronische Musik) weiterverwendet, so dass sie auch ein selbst nicht-spielendes Publikum erreichen konnten. Darüber hinaus boten Heimcomputer wie der Apple II, der Sinclair ZX Spektrum, der C64 oder der Commodore Amiga dank eines erschwinglichen Preises einer breiten Masse von Privatanwendern Zugang zu Computern. Schon bald wurden die für diese Maschinen erstellten Computerspiele, ihre Sounds und Musik, sowie die nun zugänglichen technisch-apparativen Systeme selbst als Materialgrundlage für eigenes musikalisches Handeln verwendet. Das Seminar stellt die Historie dieses musikalischen Genres materialnah vor.

Im ersten Teil des Seminars wird ein allgemeiner Überblick über die Geschichte, Entwicklung und Rezeption der Computer(spiel)musik sowie ihre Wechselwirkungen mit anderen musikalischen Genres gegeben. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf interkulturellen Austauschprozessen. In einem zweiten Schritt werden aktuelle ludomusikologische Forschungsansätze zur Diskussion gestellt, die sich mit Chiptunes befassen. In der zweiten Semesterhälfte werden ausgewählte Soundprozessoren in deren Originalsystemen auf Basis von Texten und Datenblättern vorgestellt, analysiert und programmiert. Hierzu wird sowohl Kompositionssoftware verwendet als auch die direkte Programmierung der Soundchips (in BASIC oder Assembler) vorgenommen. In Arbeitsgruppen soll auf diese Weise ein vertieftes, materialnahes Verständnis für die Soundprozessoren TIA (Atari VCS), AY-3-8912 (Amstrad CPC), SID (Commodore 64), Pokey (Atari 800 XL) sowie pulsweitenmodulierter Tonausgaben mit Hilfe der Z80-CPU (Sinclair Spectrum) erarbeitet werden. Die Ergebnisse des Seminars werden am Ende des Semesters in einer Sound-Performance im Medientheater öffentlich vorgestellt.

Bemerkung

Alle notwendigen Kenntnisse in der Programmierung werden über ein Tutorium vermittelt.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin