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Working-Class Literature since 1945 - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5250048a
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache englisch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Gebäude Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 10:00 bis 12:00 wöch 17.10.2019 bis 13.02.2020  1.501 (Seminarraum)
Stockwerk: 5. OG


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Doro24 Universitätsgebäude am Hegelplatz - Dorotheenstraße 24 (DOR 24)

Außenbereich eingeschränkt nutzbar Innenbereich nutzbar Parkplatz vorhanden Barrierearmes WC vorhanden Barrierearme Anreise mit ÖPNV möglich
Schwalm ,
Kämper van den Boogaart
findet statt

Seminar (2 SWS)

  20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Schwalm, Helga , Prof. Dr. phil.
Kämper van den Boogaart, M. , Prof.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Literaturen Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Anglistik und Amerikanistik
Inhalt
Kommentar

Unter sehr unterschiedlichen Vorzeichen entwickelt sich in den britischen und deutschen Nachkriegsgesellschaften eine Poetik weiter, die als Literatur der Arbeiterklasse oder als Literatur von unten/working class literature verhandelt wird. Mit einer langen Tradition in der englischen Literatur, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht (labouring poets), in der DDR gepriesen oder verboten, arbeitet sich diese  Literatur nicht nur hier an Fragen ab, die man einst als Nebenwidersprüche im Klassenkampf begriff, so Generations- und Geschlechterkonflikte oder Diversität; schließlich geht es in jüngerer Zeit um postindustrielle Leben, um die Gefährdung von traditionellen communities ebenso wie der Umwelt. In der Ästhetik dieser Literatur, aber auch der mit ihr korrespondierenden Filmproduktionen zeigt sich hierbei, je nach Lager, eine Pluralität, die von Varianten eines Sozialistischen Realismus über einen ostentativen Dokumentarismus bis zu Strategien eines radikalen Subjektivismus bestimmt wird. Mit ausgewählten Beispielen solcher Produktionen beschäftigt sich das Seminar genauer, mit anderen des Überblicks willen kursorisch.

 

Die Verkehrssprache des Seminars ist überwiegend Deutsch.

 

Mögliche Texte für die Lektüre (das Seminar wird sich anfangs auf eine Auswahl verständigen; fett gedruckte Titel sind gesetzt):

 

  • Eduard Claudius: Menschen an unserer Seite (1951)
  • Werner Bräunig: Rummelplatz (1965/2007)
  • Max von der Grün: Irrlicht und Feuer (1963)
  • Erika Runge: Bottroper Protokolle (1968)
  • Franz Innerhofer: Schöne Tage (1973)
  • Aras Ören: Was will Niyazi in der Naunynstraße (1973)
  • Maxi Wander: Guten Morgen, du Schöne (1977)
  • Gernot Wolfgruber: Niemandsland (1978)
  • Ludwig Fels: Ein Unding der Liebe (1981)
  • Ralph Rothmann: Milch und Kohle (2000)
  • Clemens Meyer: Die Nacht, die Lichter (2007)
  • Alan Sillitoe: The Loneliness of the Long-Distance Runner (1958)
  • Raymond Williams: Second Generation (1964)
  • Barry Hines: A Kestrel for a Knave (1968)
  • James Kelman: Busconductor Hines (1984); Dirt Road (2016)
  • Irvine Welsh: Trainspotting (1999)
  • Laura Hird: Born Free (1999)
  • John Burnside: Living Nowhere (2003)
  • John McGregor: Even the Dogs (2010)
  • Graeme Macreae Burnet: His Bloody Fiction (2016)

 

The Lektürekurs is designed to engage with seminal historical/cultural studies of working-class culture, such as E. P. Thompson’s The Making of the English Working Class (extracts) and Richard Hoggart’s The Uses of Literacy (1957; please obtain your own copy).

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2024/25.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin