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Bildung, Erziehung und Psychoanalyse: Die Geschichte eines Versprechens - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 54177
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   
Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 12:00 bis 14:00 c.t. wöch 22.10.2019 bis 11.02.2020 
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.307 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum) Caruso findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Caruso, Marcelo , Prof. Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Erziehungswissenschaften Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2016 )   -  
Bachelor of Arts  Erziehungswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2016 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften, Historische Bildungsforschung
Inhalt
Kommentar

Der internationale Trend einer „Psychologisierung der Pädagogik“ (Reichenbach) spielt seit einigen Jahrzehnten eine zentrale Rolle in der Umstrukturierung pädagogischen Wissens. Aus den zahlreichen psychologischen Schulen und Forschungsrichtungen, die einschlägige Beiträge zu einer Lösung von Bildungs- und Erziehungsproblemen zu liefern versprachen, zählt seit der Wende zum 20. Jahrhundert die von Sigmund Freud etablierte Psychoanalyse. Die Formulierungen Freuds und seiner Anhänger zur psychischen Dynamik der Kindheit, zu projektiven und verinnerlichenden Vorgängen in der Subjektwerdung und zur Dynamik intersubjektiver Kommunikation wurden sehr früh als viel versprechende Einsichten geschätzt, um Schlüsselprobleme von Schule, Familie und Sozialpädagogik zu lösen. Das Seminar wird nicht nur in einige der von Pädagogen/innen meist rezipierten Texte einführen, sondern auch die (letztlich gescheiterte) Entstehung einer regelrechten psychoanalytischen Pädagogik seit den 1920er Jahren, das Verhältnis von Psychoanalyse und Reformpädagogik und die Entstehung einer psychoanalytisch inspirierten Schulpsychologie thematisieren. Dafür werden Vorgänge aus unterschiedlichen Ländern berücksichtigt und somit auch die Frage nach den unterschiedlichen Prägekraft von psychologischen Wissen in unterschiedlichen Kontexten aufgeworfen.

Bemerkung

Veranstaltung beginnt in der 2. Vorlesungswoche!!!!

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 2 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin