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Pädagogische Perspektiven auf Pierre Bourdieu - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Hauptseminar Veranstaltungsnummer 54009
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Die Veranstaltung beginnt in der zweiten Semesterwoche.

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 12:00 bis 14:00 wöch 22.10.2019 bis 15.02.2020  Institutsgebäude - 117 Burgstraße 26 (BU26) - (Unterrichtsraum) Türstig findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Türstig, Johannes verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Erziehungswissenschaften Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2016 )   -  
Bachelor of Arts  Erziehungswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2016 )   -  
Bachelor of Science  Erziehungswissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2016 )   -  

Prüfungsformen:
PT Projekttutorien, M mündlich, S schriftlich, KL Klausur, HA Hausarbeit, B Bachelorarbeit, MT Masterarbeit, P Praktikum, FS Forschungsseminar, MP Modulabschlussprüfung, PS Proseminar, EX Exkursion, ME Mündliche Prüfung und Expose
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Erziehungswissenschaften, Allgemeine Erziehungswissenschaft
Inhalt
Kommentar

Pierre Bourdieu (1930-2002) gilt als einer der einflussreichsten Sozialwissenschaftler unserer Zeit. Seine Arbeiten und Theorien werden nicht nur in der Soziologie, die größtenteils seine ‚Heimatdisziplin‘ bildet, sondern auch in vielen anderen Disziplinen breit rezipiert. Auch die Erziehungswissenschaften beschäftigen sich seit einiger Zeit intensiv mit Bourdieu.


In diesem Seminar wollen wir uns, daran anschließend, mit pädagogischen Perspektiven auf (und mit) Pierre Bourdieu beschäftigen. Im ersten Teil erarbeiten wir - orientiert an Primärtexten von Bourdieu - die Grundlagen seiner Theorie (Habitus, Kapitaltheorie, Feldtheorie). Im zweiten Teil des Seminars gehen wir auf konkrete erziehungswissenschaftliche Perspektiven auf Bourdieus Theorie ein. Dabei kommen neben klassischen bildungssoziologischen Sichtweisen, die Bourdieu als ‚Ungleichheitstheoretiker‘ im Kontext pädagogischer Institutionen (Schule, Universität aber auch Familie) lesen, bildungstheoretische (Habitustransformation, Subjektivierung), erziehungstheoretische (Bourdieus „implizite Pädagogik“) und lerntheoretische Perspektiven (Inkorporierung als körper-/leibbezogener Lernprozess) zu Wort. Orientiert an den Interessen der Studierenden, widmen wir uns im dritten Teil des Seminars weiteren erziehungswissenschaftlich relevanten Bereichen (z.B. Praxistheorie, Emotionstheorie, Gender, Körper/Leib). In allen drei Teilen wird das grundlegende Verhältnis von Bourdieus Theorie zu genuin erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Theorien und Praktiken reflektiert und diskutiert. Dabei sollen auch Grenzen und Probleme einer pädagogischen Lektüre Bourdieus benannt und thematisiert werden.


Voraussetzung ist die Bereitschaft der intensiven Lektüre wissenschaftlicher Texte und der aktiven Diskussion ebendieser im Seminar.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin