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Besteuerung und soziale Ungleichheit - Detailseite

  • Funktionen:
  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53158
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019   
Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 003 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Schechtl findet statt   14.10.2019:  30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schechtl, Manuel verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Innerhalb des soziologischen Blicks auf die Determinanten sozialer Ungleichheit fristet die Besteuerung ein tristes Dasein. Es entsteht der Eindruck die Soziologie habe wenig beizutragen, wenn von marginalen Steuersätzen, Progressivitätsniveaus oder Steuerklassen die Rede ist. Als Ungleichheit strukturierende Institution hantiert der Wohlfahrtsstaat gleichwohl nicht ausschließlich mit den geläufigen Werkzeugen direkter sozialer Transfers oder sozialer Sicherungssysteme. Auch über das Steuersystem prägt der Staat nicht nur Erwerbschancen und Partizipationsraten, sondern greift ganz direkt in Verhalten und Konsum der Bürger ein. Damit rückt die Gestaltungsmacht der Besteuerung als solche in das Blickfeld sozialpolitisch motivierter Forschung. Die „Fiskalsoziologie“ als die soziologische Analyse von Steuern und anderen Abgaben im Rahmen der öffentlichen Finanzen beschäftigt sich dabei im Besonderen mit deren Bedeutung für Armut und Ungleichheit. Der Kurs bietet anhand theoretischer, analytischer wie empirischer Texte erste Einblicke in dieses unterschätzte Forschungsfeld.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 4 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin