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Feministische Gesellschaftstheorien und Arbeit - Detailseite

Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53093
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Nachfrist    14.10.2019 - 17.10.2019   
Zentrale Frist    01.07.2019 - 09.10.2019    aktuell

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 12:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Schürmann findet statt     30
Gruppe 1:


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schürmann, Lena
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Anhand der Lektüre ausgewählter feministischer gesellschaftstheoretischer Zugänge zielt das Seminar darauf ab, die wechselseitigen Verhältnisbestimmungen von Arbeit und Geschlecht im geschlechtersoziologischen Diskurs nachzuvollziehen. Bildete die Auseinandersetzung mit der Vernachlässigung und theoretischen Unterbestimmtheit von Sorgearbeit(en) den Ausgangspunkt der feministischen Forschung zur Industriegesellschaft, so hat sich im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklung (u.a. Tertiarisierung, Individualisierung, Globalisierung, Neoliberalismus) und der Ausdifferenzierung des Forschungsfeldes sowie der Beschäftigung mit Intersektionalität, Heteronormativität, Postkolonialismus als neuen Paradigmen des feministischen Diskurses der Stellenwert und das Verständnis von Arbeit als Bezugspunkt der Thematisierung von Geschlecht verändert. Unter Arbeit wird nicht nur ausschließlich  Lohnarbeit gefasst, sondern der Arbeitsbegriff ist komplexer geworden. Im Seminar wollen wir diese Entwicklungen genauer beleuchten und den Ambivalenzen und Spannungsfeldern nachspüren, die sich möglicherweise daraus für das feministische Projekt ergeben.

Literatur
  • Brigitte Aulenbacher; Maria Funder; Heike Jacobsen; Susanne Völker (Hg.) Arbeit und Geschlecht im Umbruch der modernen Gesellschaft. Forschung im Dialog. Wiesbaden, Springer VS, 2007.
  • Nikita Dhawan, Antke Engel, Christoph Holzhey; Volker Woltersdorff (Hg.) Global Justice and Desire. Queering Economy.  London/New York: Routledge, 2005.
  • Eva Senghaas Knobloch: Grenzverwischungen in der postfordistischen Arbeitswelt als Herausforderung für das feministische politische Projekt. In: Dies. Wohin driftet die Arbeitswelt? 2008, S. 199-234.
  • Carol Wolkowitz: Body, sex, work: intimate, embodied and sexualized labour. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 2013.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 5 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2019/20 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin