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Seneca, De providentia - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5270035
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 08:30 bis 10:00 wöch von 21.10.2019 
Einzeltermine anzeigen
Universitäts-Hauptgebäude - 3053 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lo Presti, Roberto , PD Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Latein Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3 - 6 
Bachelor of Arts  Latein Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )   3 - 6 
Bachelor of Arts  Latein Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   3 - 6 
Programmstudium-o.Abschl.  Latein Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

De providentia ist der erste der sogenannten philosophischen Dialoge Senecas und wie alle anderen Dialoge sowie auch die Briefe an Lucilius wurden sie in den letzten Lebensjahren des römischen Philosophen verfasst, nach der Verabschiedung von Nero und der Entscheidung, vom aktiven politischen Leben zurückzutreten. Auch in De providentia wie in all seinen anderen Dialogen beschäftigt sich Seneca mit Kernfragen und Kernthemen der stoischen Philosophie und insbesondere mit dem Thema der göttlichen Vorsehung (providentia) und des Verhältnisses zwischen Vorsehung, Notwendigkeit und Gerechtigkeit des menschlichen Schicksals. Die Leitfrage, auf die Seneca in diesem Werk seine Aufmerksamkeit richtet, ist die nach der richtigen Geisteshaltung des Weisen dem Leiden und den Unglücksfällen gegenüber: Wie ist es in einer Welt, in der göttliche Vorsehung herrscht, zu rechtfertigen, dass nicht nur böse, sondern auch gerechte Menschen Unglück erfahren? Durch die Erörterung dieser Frage bietet Seneca eine Betrachtung des menschlichen Schicksals und des Platzes des Menschen im Rahmen der kosmischen Ordnung, in der sich wesentliche Aspekte der stoischen Physik, Ethik und Erkenntnislehre miteinander eng verknüpfen.

Literatur: Eine vollständige Literaturliste wird am Anfang des Seminars zur Verfügung gestellt werden.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin