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Aristoteles, Poetik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Übung Veranstaltungsnummer 5270010
Semester WiSe 2019/20 SWS 2
Rhythmus jedes 2. Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitäts-Hauptgebäude - 3052 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Lo Presti, Roberto , PD Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2004 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( POVersion: 2006 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2014 )   5 - 6 
Bachelor of Arts  Griechisch Kernfach ( Vertiefung: mit LA-Option; POVersion: 2015 )   5 - 6 
Programmstudium-o.Abschl.  Griechisch Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Klassische Philologie
Inhalt
Kommentar

In diesem Seminar werden wir uns mit einem der faszinierendsten, wirkungsvollsten und schwierigsten Texte der Antike befassen. Denn die Poetik des Aristoteles ist gleichzeitig Gründungstext der Literaturtheorie, der Dichtungslehre und der Ästhetik, philosophische Abhandlung über das „Tragische“ und wichtiger – und in mehreren Hinsichten noch rätselhafter – Ausdruck des aristotelischen Versuchs, alle Formen der menschlichen Rationalität wissenschaftlich zu betrachten und alle Wissensbereiche, in denen sich diese Rationalität entfaltet, systematisch zu explorieren, umzufassen und einzuordnen.
Folgende Fragen werden unter anderem erörtert werden: Wie lässt sich die aristotelische Definition der „poiesis“ als „mimesis“ verstehen? Wie lässt sich die Definition von „poesis“ aus der Natur des Menschen ableiten? In welchem Verhältnis stehen die aristotelischen Begriffe von „physis“, „praxis“ und „poiesis“ zueinander? Wie sind die Arten der mimesis zu unterteilen? Wie lässt sich die Tragödie als Gattung definieren? Durch welche Eigenschaften (Ganzheit, Einheit, Wahrscheinlichkeit, Notwendigkeit) soll die Handlung in einer Tragödie geprägt sein? In welchem Verhältnis steht die aristotelische Dichtungslehre und Ästhetik mit der platonischen Kritik an die Dichtung und die Künste?
In den letzten Sitzungen des Seminars werden wir auch einen Blick auf die frühneuzeitliche Rezeption der Poetik werfen.

Literatur: Aristotelis de arte poetica liber. Recognovit brevique adnotatione critica instruxit Rudolph Kassel Clarendon Press, Oxford 1965; Aristoteles: Poetik. griech.-dt., übers. und hg. von Manfred Fuhrmann, Stuttgart 1994; Aristoteles: Poetik. Übersetzung und Kommentar von Arbogast Schmitt. Akademie-Verlag, Berlin 2008; D. W. Lucas: Aristotle, Poetics. Introduction, commentary and appendices. Clarendon Press, Oxford 1968; Amélie Oksenberg-Rorty (Hrsg.): Essays on Aristotle’s ‘Poetics’. Princeton 1992.

 

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2019/20. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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