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Kriminalität" - Dekonstruktion des Begriffes im Spannungsfeld sozialer Ordnungen. - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Q-Tutorium Veranstaltungsnummer 21811634
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Do. 16:00 bis 18:00 wöch von 18.04.2019  Institutsgebäude - K12A Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Übungsraum mit DV)   findet statt     1000
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Spiegelberg, Anna Charlotte verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Universitätsverwaltung, Studienabteilung (I), Administration Qualitätspakt Lehre, bologna.lab
Inhalt
Kommentar

Das Seminar startet in der 2. Woche der Vorlesungszeit.

Der Begriff „Kriminalität" bzw. das „kriminell sein" erscheint nicht nur im Alltag wie eine natürliche Größe, sondern wird auch in wissenschaftlichen Auseinandersetzungen kaum dekonstruiert oder kritisch in seiner Nutzung hinterfragt. Das führt dazu, dass Normen und Werte beständig reproduziert werden und die asymmetrische Macht- und Privilegienhierarchie nicht greifbar wird. Mit der Dekonstruktion von „Kriminalität“ werden Ziele und Motive der Konstruktion eines solchen Konzeptes deutlich, die Motivation, die scheinbare Notwendigkeit, als auch der systematische Ausschluss von Negativ-Privilegierten. Der zeitliche, kulturelle Kontext, der Wandel des Verständnisses von „Kriminalität“ und die verschiedenen Perspektiven auf das Konzept und seine Konsequenzen sind genauso von Interesse, wie die Strafe im Kontext von „Kriminalität“, und ihre Selektivität, die gesellschaftsschädlichen Handlungen, die nicht sanktioniert werden und die verschiedenen Formen von Kriminalisierung. Ein hoch politisches, jedoch sehr wenig politisiertes Thema wird im Rahmen dieses Q-Tutoriums bearbeitet.  Durch gemeinsames Forschen werden wir uns dem Begriff als Konzept, Instrument und Arena annähern, um eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen und der Frage näher zu kommen, in wie weit „Kriminalität“ funktional ist um soziale Ungerechtigkeit zu legitimieren.
Die interdisziplinäre Ausrichtung des Seminars wird durch die Teilnahme Studierender verschiedener Fachrichtungen bereichert, teilnehmen können alle, die Interesse an der Thematik haben und ein Grundverständnis von der Behandlung sozialwissenschaftlicher Fragestellungen.
Die Literatur von Henner Hess, Johannes Stehr, Jan Wehrheim, Fritz Sack, Angela Y. Davis, Michel Foucault, Edwin Sutherland, etc. wird uns ein großes zu beforschendes Feld aufzeigen.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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