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Formen der Körperlichkeit: Maschine, Mensch, Tier - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Workshop Veranstaltungsnummer 840063ü
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Bitte beachten Sie die geänderten Termine des Workshops!

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Fr. 14:00 bis 16:00 c.t. Einzel am 10.05.2019     findet statt     25
Fr. 14:00 bis 20:00 c.t. Einzel am 12.07.2019     findet statt     25
Sa. 09:00 bis 13:00 c.t. Einzel am 13.07.2019     findet statt     25
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Bächle, Thomas Christian , Dr. verantwortlich
Stach, Thomas , PD Dr. verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Zentralinstitut Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik
Inhalt
Kommentar

Bereits 1985 erschütterte Donna Haraway mit ihrem bekannten Cyborg Manifesto Grenzziehungen, die bis dato für unverrückbar gehalten wurden: Können wir überhaupt noch sinnvoll zwischen Menschen und Tieren unterscheiden? Ist ein biologischer Organismus eigentlich nichts weiter als eine komplexe Maschine, informationsbasiert und beliebig reproduzierbar?

Über 30 Jahre später hat diese Verunsicherung nichts von ihrer Brisanz verloren: Klonen und genetische Manipulationen, Gehirn/Computer-Schnittstellen, menschengleiche Roboter, artificial life, die digitale Simulation natürlicher Phänomene oder die technisch definierte Frage nach Beginn und Ende des Lebens sind allgegenwärtige und kontrovers diskutierte Phänomene.

In diesem Workshop wollen wir sie zugleich aus natur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchten und dabei sowohl ihre sozialen Konsequenzen als auch ihre ethische Dimension berücksichtigen. Wo endet die Natur, wo beginnt Technik? Lassen sich beide überhaupt noch als getrennt voneinander begreifen? Wo werden aller Schwierigkeiten zum Trotz noch die tradierten Unterscheidungen hochgehalten: Lebendig oder tot? Natürlich oder künstlich? Mensch, Maschine oder Tier?

 

Nach einer Auftaktsitzung (Freitag, 10. Mai 2019 14-16 Uhr) besteht der Workshop aus einer zweitägigen Blockveranstaltung am Freitag, 12. Juli 2019 (14-20 Uhr) und am Samstag, 13. Juli 2019 (9-13 Uhr). Bitte melden Sie sich nur zu dieser Veranstaltung an, wenn Ihnen eine Teilnahme an beiden Tagen möglich ist.

 

ORT:

Der Workshop »Formen der Körperlichkeit: Maschine, Mensch, Tier« findet an einem ganz besonderen Ort statt: im Gerlachbau. Dieser 1874 errichtete Erweiterungsbau des Tieranatomischen Theaters (T AT) beherbergte eine Obduktionshalle sowie pathologisch-anatomische Sammlungen. Die Sanierungsarbeiten des historischen Gebäudes sind gerade abgeschlossen, sodass der Workshop im Kurssaal des Gerlachbaus stattfinden kann.

Kurssaal (R. 118) im Gerlachbau
Philippstr. 12-13, Haus 3
Campus Nord
Auf dem online-Lageplan des Campus Nord sind Tieranatomisches Theater und Gerlachbau mit einem roten Punkt gekennzeichnet.
Hintergrundinformationen zum Gebäude finden Sie z.B. auf diesem Flyer.

 

Zielgruppe

Der Workshop (Kleingruppenprojekt) richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen. Er ist Teil des interdisziplinären Studienprogramms »Vielfalt der Wissensformen« und wird in Modul 1 und 2 angeboten. Im Workshop können 2 Leistungspunkte erworben werden. Nähere Informationen unter: https://hu.berlin/VdW

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: SoSe 2021.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin