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Prekäre Körper des Kollektivs: Europa an seinen Grenzen? – Die Menschenrechte in der postkolonialen Diskussion - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532878Ü
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 16:00 bis 18:00 wöch 10.04.2019 bis 10.07.2019  Pergamonpalais - 0.10 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsgroßraum)   findet statt     5
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Bruns, Claudia , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Die Frage, wer als „Mensch“ gelten darf, ist seit der Antike kontrovers diskutiert und mit sozialen Praktiken des Ein- und Ausschlusses verbunden worden. Anlässlich der 70jährigen Feier der Menschenrechte im Jahr 2018 rückt das Seminar das ambivalente Verhältnis Europas zum Menschenrechtsdiskurs in den Fokus, um nach den Grenzen ihrer Reichweite u. Gültigkeit zu fragen: Einerseits versteht sich Europa seit der Aufklärung als Repräsentant universell geltender Menschenrechte, die als „europäisches Erbe“ herausgestellt werden. Andererseits war die europäische Aufklärung Ausgangspunkt für eine Reihe von modernen Ungleichheitsdiskursen.
Aus einer Perspektive der Kritik wird der „westlichen Moral“ ihre universelle Gültigkeit abgesprochen und die liberale Konzeption der Menschenrechte infrage gestellt. Vor dem Hintergrund dieser Debatten sollen die Aporien universeller Menschenrechte nicht nur kulturtheoretisch und historisch, sondern auch an gegenwärtigen Beispielen, wie dem Umgang der EU mit Geflüchteten an den Außengrenzen Europas, diskutiert werden. Damit ist unweigerlich die Problematik der globalen Ungleichverteilung von (Über)Lebenschancen berührt, die Europas Grenz- und Sicherheitsdiskurse auf ihr Verdrängtes zurück verweisen: auf die Verwobenheit zwischen Europa und „dem Rest der Welt“ sowie eine fundamentale (körperliche) Verwiesenheit aufeinander.

Prüfung

Hausarbeit, mündliche Präsentation

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin