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Formen der Ironie - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532862
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Wichtige Änderungen

Das Seminar fängt erst in der 2. Woche an. Interessierte Studierende werden gebeten, sich schon vorab unter kuberg@zfl-berlin.org bei der Dozentin anzumelden. Sie erhalten dann auch den Kursschlüssel für den Moodle-Kurs.

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mo. 14:00 bis 16:00 wöch 15.04.2019 bis 08.07.2019  Pergamonpalais - 0.09 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsgroßraum)   findet statt     25
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kuberg, Maria , M.A. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Kulturwissenschaft Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Die Trope der Ironie hat, weit mehr als ihre Schwestern Metapher, Metonymie oder Synekdoche, eine beachtliche Karriere außerhalb der Rhetorik hingelegt. Mit Platons sokratischen Dialogen tritt die Ironie in den philosophischen, aber auch in den literarischen Diskurs, in der Romantik wird sie zum philosophischen Denk- wie zum poetischen Produktionsprinzip erklärt, um in der Postmoderne, natürlich voller Ironie, wieder verabschiedet und damit erst eigentlich zur Lebensform erklärt zu werden: „Irony is over. Bye bye“ (Pulp). So mutiert im (Neo-)Liberalismus die Politik selbst, bislang allenfalls Gegenstand der Ironie, zur ironischen Instanz (C. Menke). Nach der Jahrtausendwende setzen sich schließlich Künstler kritisch mit der Ironie auseinander, wie etwa das Schweizer Duo Com&Com, das in seinem „Postironischen Manifest“ eine neue Authentizität und Nähe fordert.

Im Seminar werden wir uns mit philosophischen Grundlagentexten unter anderem von Platon, Friedrich Schlegel und Kierkegaard befassen, einschlägige wie aktuelle Forschungsbeiträge diskutieren und künstlerische Formen der Ironie untersuchen, um rhetorische, linguistische, philosophische und poetologische Ironie-Begriffe zu unterscheiden und aufeinander zu beziehen.

Prüfung

Hausarbeit

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
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