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Konkurrierende Gesetze und Rechtssysteme in der europäischen Geschichte - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 532838
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer/-innen
Mi. 12:00 bis 14:00 wöch 10.04.2019 bis 10.07.2019  Pergamonpalais - 0.10 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsgroßraum)   findet statt     25
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Beckmann, Viola , M.A. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft, Transkulturelle Geschichte des Judentums
Inhalt
Kommentar

Im Seminar wird das Aufeinandertreffen und die Aushandlung konkurrierender Rechtssysteme thematisiert, mit der sich unterschiedliche Bevölkerungsgruppen innerhalb staatlicher Gemeinwesen konfrontiert sehen. Dabei sollen sowohl historische Perspektiven eingenommen als auch aktuelle Fragestellungen formuliert werden, die angesichts des durch Migration sich verändernden Europas in den nächsten Jahrzehnten immer wieder neu zu stellen sein werden.

Die Frage nach gesellschaftspolitischen Konfliktpotentialen und Konfrontationen zwischen religiösen Normensystemen, Institutionen und gesellschaftlichen Gruppierungen und dem modernen Rechtsstaat erschöpft sich dabei nicht allein auf eine Beschreibungen der Aushandlung zwischen Mehrheits- und Minderheitsgesellschaft. Vielmehr verweisen sie zugleich auf den residualen Fortbestand einer vormodernen korporativen Ordnung innerhalb der Strukturen des modernen National- und Rechtsstaats. Emblematisch steht dafür etwa das Beispiel des Kirchenasyls, im dem sich Konflikte zwischen Staats- und Kirchenrecht und damit zwischen zwei konkurrierenden Rechtssystemen verdichten. Ein solcher Zugriff lässt sich bspw. auch auf die Autonomie der Universitäten ausweiten, die als universitas der vormodernen korporativen Rechtsordnung erwachsen waren.

Prüfung

Hausarbeit

Referatverschriftlichung

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: SoSe 2024.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin