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Identitätstheorien und Identitätspolitik - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53027
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 12:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     50
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Foroutan, Naika, Professorin, Dr.
Römhild, Regina , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik (S)
Inhalt
Kommentar
„Identität“ und „Heimat“ sind zentrale Schlagworte in der aktuellen gesellschaftspolitischen Diskussion. Sie sind eng mit den Identitätspolitiken marginalisierter Gruppen, aber auch zunehmend mit neonationalistischen, identitären Positionen der neuen Rechten verknüpft. Wie lassen sich diese Auseinandersetzung und ihre politischen Folgen sozialwissenschaftlich-ethnologisch untersuchen und kritisch reflektieren? Wie ist eine sozialwissenschaftliche Forschung, etwa die Migrationsforschung, selbst in die Herstellung und Reproduktion von „anderen“ Identitäten verstrickt? Welche theoretischen Ansätze können hier zu einer differenzierten, auch (selbst)kritischen Analyse beitragen?
 
In einem ersten Teil nähern wir uns dem Thema vorerst aus einer theoretischen Perspektive und setzen uns neben Theorien zu personalen und sozialen Identitäten mit der Hybridisierung der Identität auseinander. Darüber hinaus werden kritische Positionen zu gesellschaftlichen Praktiken und wissenschaftlichen Konzepten von Identität einbezogen und diskutiert. Daran anschließend sollen identitätspolitische Bewegungen genauer betrachtet werden, die sowohl emanzipative Bewegungen (u.a. Civil Rights Movement, Frauenbewegungen, Gay-Right-Movement) als auch anti-emanzipatorische Identitätspolitiken (u.a. Neue Rechte, Islamismus) umfassen. 
Literatur
Bojadzijev, Manuela; Urmila Goel, Serhat Karakayali, Doris Liebscher, Nora Sternfeld & Ceren Türkmen (2014): „Von der Notwendigkeit und Unmöglichkeit von Kategorien“. Ein Gespräch zur aktuellen kritischen Analyse von Rassismus. In: Labor Migration (Hg.), Vom Rand ins Zentrum. Perspektiven einer kritischen Migrationsforschung. Berlin: Panama, 25-44. 
 
Hall, Stuart (1994): Alte und neue Identitäten, alte und neue Ethnizitäten. In: Ders., Rassismus und kulturelle Identität, Ausgewählte Schriften 2. Hamburg: Argument, 66-88. 
 
Straub, Jürgen (2000): Identitätstheorie, empirische Identitätsforschung und die "postmoderne" armchair psychology. Zeitschrift für qualitative Bildungs-, Beratungs- und Sozialforschung, 1(1), 167-194. 
 
 
Nancy Faser (2017): Für eine neue Linke oder: Das Ende des progressiven Neoliberalismus (https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2017/februar/fuer-eine-neue-linke-oder-das-ende-des-progressiven-neoliberalismus)
Bemerkung

Das transdisziplinäre Seminar findet in Kooperation mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM, Prof. Dr. Naika Foroutan) und dem Institut für Europäische Ethnologie (IfeE, Prof. Dr. Regina Römhild) statt

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin