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Was passiert mit Klasse, wenn die Arbeit geht? Post-industrielles Landschaft, Arbeit und Klasse als Kultur - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 53102
Semester SoSe 2019 SWS 4
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 10:00 bis 14:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 201 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Juhnke, Sebastian , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2006 )   20  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( POVersion: 2011 )   20  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   20  -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   20  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Stadt- und Regionalsoziologie
Inhalt
Kommentar
Von der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts bis hin zur Entwicklung 
 von post-industriellen Gesellschaften in der zweiten Hälfte des 20. 
 Jahrhunderts: Fragen der wirtschaftlichen Produktion haben seit jeher 
 einen Einfluss auf die Form der Stadt und das Leben ihrer Bevölkerung. 
 In diesem Projektseminar geht es um die Formen kulturellen Kapitals, die 
 im Wandel von der industriellen zur post-industriellen Gesellschaft an 
 Bedeutung verlieren, eine Umdeutung erfahren oder an Bedeutung gewinnen. 
 Am Beispiel des ehemaligen Industriestandorts Berlin-Oberschöneweide werden 
 Studierende in diesem Projektseminar eigene empirische 
 Forschungsarbeiten zu diesem Thema durchführen. Der Bezirk im Osten 
 Berlins ist von besonderem soziologischen Interesse da er sich in einem 
 Transformationsprozess befindet und dabei unterschiedliche kulturelle 
 Repräsentationen erfährt (z.B. ‚kreativer' Standort vs. Zuhause 
 einer Wählerschaft rechtspopulistischer Parteien).
 
 Die erste Hälfte dieses zweisemestrigen Seminars wird sich 
 klassischen und zeitgenössischen Theorien und Debatten zur 
 post-industriellen Stadt und damit verknüpften Phänomenen widmen, unter 
 anderem Arbeitslosigkeit, Jugendkriminalität und der Beziehung zwischen 
 De-Industrialisierung und Identität (vorrangig in Bezug auf Klasse). Zeitgleich werden  die 
 Methoden der empirischen Stadtsoziologie vertiefend diskutiert, z.B. die 
 Entwicklung einer Forschungsfrage sowie qualitative Datenerhebung und 
 –Auswertung.  In der zweiten Hälfte des Seminars werden Studierende 
 Feldforschung unternehmen, eigene Auswertungen in regelmäßigen Workshops 
 vorstellen und einen Forschungsbericht in Form einer Hausarbeit 
 anfertigen.
Literatur
Strangleman, Tim; Rhodes, James & Linkon, Sherry (2013): 
Introduction to Crumbling Cultures: Deindustrialization, Class, and 
Memory. International Labour and Working-Class History, 84, pp. 
Bemerkung

Im WiSe 19/20 wird das Projektseminar von Talja Blokland fortgesetzt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin