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Textmining als Methode für die interpretative Sozialforschung? - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53112
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 201 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Besprechungsräume allgemein)   findet statt     20
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Simons, Arno , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Wissenschaftsforschung Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung (J) (S)
Inhalt
Kommentar

Textmining bezeichnet ein Bündel von Algorithmus-basierten Analyseverfahren zur Entdeckung von Bedeutungsstrukturen aus un- oder schwachstrukturierten Textdaten (z.B. wissenschaftliche Publikationen, Zeitungsartikel oder Blogs). Während die Zwecke zu denen Textmining eingesetzt wird von Anwendungsfeld zu Anwendungsfeld variieren, besteht das Versprechen stets darin, dass der Computer interpretative Arbeit übernehmen oder zumindest vorstrukturieren soll. Damit stellt sich für die interpretative Sozialforschung, zum Beispiel die Diskursforschung, die Frage, ob und inwieweit Textmining als Forschungsmethode zur Untersuchung sozialer Phänomene herangezogen werden kann und sollte. Zur Klärung dieser Frage ist der Kurs als “Lab” organisiert, was bedeutet, dass wir uns gemeinsam einen Überblick über zentrale Verfahren erarbeiten und mit diesen dann an echten Corpora herumexperimentieren. Hierfür verwenden wir die freie Programmiersprache Python, in der es sehr gute Textmining Tools gibt. Ihr solltet euch Grundkenntnisse in Python, falls nicht vorhanden, vor oder während des Kurses selbstständig erarbeiten (Was dank einer Vielzahl guter Onlinetutorials leicht möglich ist und sogar Spaß macht). Mitzubringen sind zudem ein eigener Laptop, viel Geduld, sowie eine hohe Lernbereitschaft.

Bemerkung

Im Master Sozialwissenschaften kann das Seminar als Lektüreseminar im Methodenmodul belegt werden.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin