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Evaluationspraktiken für die internationale Forschungszusammenarbeit – Organisationspraktiken und Handlungsspielräume der Förderorganisationen - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53154
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 10:00 bis 14:00 14tgl.
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Skupien, Stefan , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Master of Arts  Wissenschaftsforschung Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Wissenschaftsforschung Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Wissenschaftssoziologie und Evaluationsforschung (J) (S)
Inhalt
Kommentar

Ein nicht unbeachtlicher Aufgabenteil des Wissenschaftsmanagement liegt in der Planung von Projektförderprogrammen und der Evaluation von Projekten. Das gilt sowohl für intra- und internationale Forschungszusammenarbeit. Die Gestaltung von Programmen, die Orga-nisation von Auswahlprogrammen, die Verhandlung von Zielen und Evaluationskriterien, die Anpassungen an Verwendungsrichtlinien und die Verhandlungen mit den Beteiligten im For-schungsalltag in verschiedenen Ländern sind Teil dieser Aufgaben und stellen ein zentrales Steuerungsinstrument dar. Dieser Aspekt von Wissenschaft wird in dem Seminar als Organi-sationpraktiken untersucht. Dabei stehen praktische Konvergenzen und Differenzen im Mit-telpunkt: Zum einen ist Projektevaluation ein weltweit etabliertes Instrument, mit dem intra- und international Wissenschaft beobachtet wird. Programm-Entwicklungen scheinen sich immer mehr anzugleichen. Zum anderen unterliegt sie der unterschiedlichen Gestaltung von verschiedenen Wissenschaftsorganisationen, die mit jeweils eigenen Regeln, Akteuren und Zielstellungen operieren. Das Seminar wirft als Beispiel internationaler Forschungsevaluati-on einen Blick auf Forschungskooperationen, die mit Ländern des Globalen Südens organi-siert werden. Damit rücken auch Entwicklungsministerien als Ko-Förderer und Evaluatoren in den Blick. Wenn Förderer sektoren- und grenzüberschreitend zusammenarbeiten, müssen sie ihre gemeinsamen Erwartungen nicht selten aushandeln bzw. an die Gegebenheiten ihrer Organisationen anpassen.

In diesem Seminar wird ein organisationssoziologischer, von Theorien des Postkolonialismus informierten Blick auf die Gestaltung von Evaluationen angeboten. Dabei werden die Theo-rie des Projektmanagements, der Ansatz der „Theory of Change“ und relevante Auszüge aus der Organisationssoziologie angeeignet. Als Untersuchungsgegenstand werden bilaterale und multilaterale Forschungsförderprogramme auf ihre Evaluationspraktiken hin untersucht. Praktisch werden Förderprogramme und Evaluationsberichte qualitativ ausgewertet und Interviewleitfäden mit den Studierenden erarbeitet. Wo möglich, sollen bis zu drei Pro-gramm-Manager aus Förderorganisationen für Interviews in das Seminar eingeladen werden, um aus ihrer Praxis zu berichten (z.B. per Skype). Ziel ist es, einen Zugang zu Evaluationen für internationale Forschungszusammenarbeit zu schaffen, der es erlaubt, multi-dimensionale Evaluationskriterien, administrative Fallstricke und Aushandlungsspielräume zu identifizieren. Teilnehmende werden damit auf den Alltag in internationalen Einrichtungen vorbereitet, in denen Wissen von verschiedenen Förderpraktiken notwendig ist.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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