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Regulierung des Privaten – Instrumente und Wirkungen staatlicher Intervention in Reproduktion und Familie - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Lektüreseminar Veranstaltungsnummer 53119
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 205 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt   10.07.2019: fällt aus 50
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Zagel, Hannah , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   10  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Die Beziehung zwischen Staat und Familie ist im Wandel begriffen. In den letzten Jahrzehnten haben insbesondere Veränderungen in Familiennormen und -strukturen sowie technologische Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin die Problemfelder verschoben. Ehe wird im Lebenslauf oft aufgeschoben und nichteheliche Lebensgemeinschaften sind heute gleichwertige Alternative. Ob und wann Kinder geboren werden ist weniger an traditionelle Wertevorstellungen geknüpft, und Kinderlosigkeit ist verbreitet. Assistierte Reproduktionsmedizin ermöglicht neue Wege Kinder zu zeugen, nicht zuletzt für gleichgeschlechtliche Paare. Vor diesem Hintergrund stehen staatliche Interventionsformen vermehrt in der Diskussion, werden aktualisieret oder angepasst. Es wird verhandelt, wie neu entstehende Möglichkeiten der Reproduktion reguliert und neu entstehende Risiken für Familien abgesichert werden sollen und können. In diesem Seminar wird staatliche Intervention in Reproduktionsverhalten und Familienleben aus theoretischer und empirischer Perspektive betrachtet. Im ersten Teil des Seminars werden theoretische Zugänge zur Analyse von staatlicher Intervention in Reproduktion und Familie erarbeitet (vergleichende Wohlfahrtsstaatsforschung, Biopolitik, feministische Ansätze). Im zweiten Teil geht es um Instrumente staatlicher Intervention in Reproduktion und Familie, und um ihre beabsichtigte Wirkung. Es werden Beispiele aus der Bevölkerungspolitik, Familienpolitik, Gesundheitspolitik und gesetzlichen Regelungen von Partnerschaft und Elternschaft behandelt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin