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Prekarisierung und Geschlechterverhältnisse: Wandel von Erwerbsmustern, Haushaltsgefügen und Selbstverhältnissen? - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53159
Semester SoSe 2019 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 10:00 bis 12:00 wöch
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Institutsgebäude - 003 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     40
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schürmann, Lena
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( POVersion: 2012 )     -  
Master of Arts  Geschl.stud./Gender Stud. Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Geschl.stud./Gender Stud. Programm ( POVersion: 1999 )     -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Prekarisierungsprozesse basieren auf dem Abbau arbeits- und sozialrechtlicher Schutz- und Leistungsansprüche und bringen neue soziale Spaltungen hervor. Es kommt zu Veränderungen im betrieblichen Herrschaftsgefüge, diese korrespondieren mit einer schwindenden Erwartbarkeit von Berufsverläufen und neuen Mustern der beruflichen (Selbst-)Disziplinierung. Für die Geschlechterforschung stellen derartige Transformationen einen interessanten Untersuchungsgegenstand dar, da diese nicht nur dazu tendieren, „to undermine the household power base of men as breadwinners” (Wheelock 1997: 104), sondern auch, weil sich an ihnen beobachten lässt, wie es zur diskursiven Verhandlung und Indienstnahme sozialer Kategorien kommt, mittels derer der Ausschluss bestimmter sozialer Gruppen von Normalarbeit rechtfertigt wird. Das Seminar versammelt verschiedene Ansätze der Arbeits- und Geschlechterforschung um das Verhältnis von Prekarisierung und Geschlecht zu bestimmen, wobei ein besonderer Fokus auf die Analyse von Erwerbsmustern, Haushaltsgefügen und Selbstverhältnissen gelegt wird.

Literatur

Gather, Claudia/Schürmann, Lena /Zipprian, Heinz (2016): Self employment of men supported by female breadwinner. In: International Journal for Gender and Entrepreneurship. Vol. 8, No. 4, S. 353-372.

 

Wimbauer, Christine/ Motakef, Mona (2018) Prekäre Beschäftigung – prekäre Nahbeziehungen – prekäre (Selbst-)Sorge? Ambivalenzen von Nicht/Anerkennung im Lebenszusammenhang prekär Beschäftigter. In: Mechthild Bereswill, Christine Burmeister und Claudia Equit (Hrsg.): Bewältigung von Nicht-Anerkennung. Modi von Ausgrenzung, Anerkennung und Zugehörigkeit. Weinheim: Beltz/Juventa, S. 168-184.

Schürmann, Lena (2013):Schmutz als Beruf. Prekarisierung, Klasse und Geschlecht. Münster: Westfälisches Dampfboot.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2019. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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