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Urban oder ländlich leben - zwei Seiten einer Medaille - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51724
Semester WiSe 2018/19 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 14:00 bis 16:00 wöch von 17.10.2018 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 212 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Scholze-Irrlitz, Leonore , PD Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Europäische Ethnologie Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

In der aktuellen Debatte um Klimawandel, Rückgang von Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit als auch "land grabbing" tritt die Frage nach dem Zusammenhang, nach der gegenseitigen Bezogenheit von Stadt und Land erneut stärker hervor. 

Im Seminar wollen wir folgenden Fragen nachgehen:

  1. Welche Ökonomien brauchen Städte und müssen wir angesichts ihrer Verarmung an neue Mischformen aus Subsistenz, informeller Wirtschaft und solidarischer Ökonomie denken?
  2. Was braucht eine im Städtischen angesiedelte Gesellschaft der Zukunft an Gemeingütern?
  3. Welche neuen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe können bei einer Lebensmit-telproduktion entstehen, die auf einer im Gegensatz zu heute veränderten Produzenten-Verbraucher-Beziehung beruht?
  4. Welche Antworten auf unsere Fragen finden sich im Regionalen und welche Bedeutung haben heute die Regionen für ein neues Verhältnis von Stadt und Land?

Das Seminar kann gleichzeitig als Vorbereitung auf das in diesem Themenfeld angesiedelte und im Sommersemester 2019 beginnende Studienprojekt belegt werden. Im Mittelpunkt wird das im Norden von Berlin gelegene „Ökodorf Brodowin“ stehen, mit dem größten nach Demeter-Kriterien wirtschaftenden Agrarbetrieb in Deutschland. Zwischen Ökonomie und Ökologie geht es darum, Probleme der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Nachhaltigkeit im Stadt-Land Austausch sowie die verschiedenen mit- und ineinander verflochtenen Akteurinnen und Akteure in Zeit und Raum zu untersuchen.

Literatur

Stierand, Philipp: Speiseräume – Die Ernährungswende beginnt in der Stadt. München 2014;

Dörre, Klaus : Landnahme und die Grenzen kapitalistischer Dynamik. In: Berliner Debatte Initial 22 (2011), S. 56-72 

Bemerkung

Die Lehrveranstaltung findet im Raum 107a, Mohrenstraße 41 statt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2018/19. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin