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Sexualgeschichte und Literatur der Bundesrepublik (1949-1989) - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 5210058
Semester WiSe 2018/19 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link https://moodle.hu-berlin.de/course/view.php?id=84760
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mo. 12:00 bis 14:00 wöch von 22.10.2018  Universitätsgebäude am Hegelplatz - 1.103 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum)   findet statt     35
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich

Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Kernfach ( POVersion: 2004 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Zweitfach ( POVersion: 2004 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Deutsche Literatur Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Deutsche Literatur Zweitfach ( POVersion: 2004 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Institut für deutsche Literatur
Inhalt
Kommentar

Das SE widmet sich dem Verhältnis von Sexualgeschichte und Literatur im westlichen Nachkriegsdeutschland. Wichtige historische Ereignisse, Brüche, Krisen und langfristige Veränderungen führen zu immer neuen Perspektivierungen des Sexuellen in Literatur. Umgekehrt ist Literatur selbst Akteurin in historischen Konstellationen.
Untersucht werden unter anderem die Sexualskandale der frühen Bundesrepublik, die empirisch arbeitende Sexualforschung, 1968 und die nachfolgende Schwulen-, Frauen- und Lesbenbewegung, die Anfänge der sogenannten Gastarbeiterliteratur, die AIDS-Krise der 1980er Jahre und schließlich das Ende der DDR. Dazu werden Texte von u.a. Wolfgang Koeppen, Felix Rexhausen, Vera Kamenko, Luise Pusch und Ronald M. Schernikau untersucht. In den einzelnen Sitzungen wird jeweils ein exemplarischer literarischer Text zu einem historischen Komplex in Verbindung gesetzt. Auf diese Weise sollen Verhältnisse wechselseitiger Bedingtheit in den Blick genommen werden.
Das interdisziplinär zwischen Geschichts-, Literaturwissenschaft und Geschlechterforschung konzipierte Seminar vermittelt in gleicher Weise Grundzüge einer Sexualgeschichte der Bundesrepublik und kontextbezogene Lektüretechniken.

 

Literatur

Adorno, Theodor W.: „Sexualtabus und Recht heute“. In: ders.: Gesammelte Schriften, Bd. 10.2, hrsg. v. Rolf Tiedemann, Frankfurt a.M. 1997, S. 533–554; Hartwig, Ina: Sexuelle Poetik. Proust. Musil. Genet. Jelinek, Frankfurt a.M. 1998; Sigusch, Volkmar/ Grau, Günter (Hrsg.): Personenlexikon der Sexualforschung, Frankfurt a.M. 2009; Bovenschen, Silvia: Die imaginierte Weiblichkeit. Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Präsentationsformen des Weiblichen, Frankfurt a.M. 1979 (= edition suhrkamp 921).

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2018/19. Aktuelles Semester: WiSe 2021/22.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin