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Gewalt und Internationale Ordnung Teil 2 - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Projektseminar Veranstaltungsnummer 53174
Semester WiSe 2018/19 SWS 4
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 20:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 004 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kühn, Florian , Dr. rer. pol. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Intern. Beziehungen Hauptfach ( POVersion: 2003 )   20  -  
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   20  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Internationale Politik (J)
Inhalt
Kommentar

Der Prozess der Gewaltmonopolisierung in den kapitalistisch vergesellschafteten Staaten der OECD-Welt hat dazu geführt, dass neben einer faktischen Zurückdrängung von Gewalt auch eine weitgehende Tabuisierung auf einer normativen Ebene besteht. Diese ist notwendig, um Gewalt als Abweichung von der Norm zu demarkieren und, indem Gewalt als Abweichung klar demarkiert wird, die im Ideal gewaltfreie Ordnung als Normalfall zu legitimieren. Im Prozess der faktischen und normativen Zurückdrängung von Gewalt ist aber auch ein abnehmendes Interesse an der Gewalt selbst, also gewissermaßen ein Mangel an einer Soziologie der Gewalt zu beobachten.

Dieses Seminar geht der Frage nach, wie sich Konflikte, die sich breit gefasst überall finden lassen, in Gewalt umsetzen und welche Formen von Gewalt analysiert und kategorisiert werden können. Im Versuch, über einen klaren Begriff von Konflikt hinaus konkreter zu fragen ‚was passiert eigentlich bei Gewalt und welche sozialen Folgen hat sie?‘ loten wir das Verhältnis von Gewalt und Konflikt aus. Die Frage, wann Konflikte gewaltsam eskalieren oder wieso dies manchmal nicht passiert, steht dabei analyseleitend im Zentrum.

Bemerkung

Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft, wöchentlich die vereinbarten Texte zu lesen und ein Kurzessay dazu zu verfassen. Die Seminardiskussion kann sich dann auf die Essays beziehen, aus denen jede_r  zweimal Auszüge als Einstieg in die Seminardiskussion vorträgt. Teilnehmer_innen des Projektseminars müssen obendrein weitergehende Literaturrecherche leisten, die Grundlage einer Präsentation und Sitzungsgestaltung ist, in dem ein Thema, aber auch das weiterführende Forschungsprojekt vorgestellt wird. Die Literatur, die im ersten Teil des Seminars gelesen wird, wird gemeinsam aus einer umfassenden Literaturliste ausgewählt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2018/19. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin