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Wahlverhalten - Erklärungsansätze aus theoretischer und empirischer Perspektive - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53118
Semester WiSe 2018/19 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 16:00 bis 18:00 wöch
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Institutsgebäude - 003 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Giebler findet statt     25
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Giebler, Heiko , Dr. verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Master of Arts  Sozialwissenschaften Hauptfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstud.-o.Abschl.MA  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Vergleichende Analyse politischer Systeme
Inhalt
Kommentar

Trotz aller Debatten um direktdemokratische Verfahren stehen Wahlen von Legislative und/oder Exekutive weiterhin im Mittelpunkt demokratischer Systeme, ist es doch ihre Aufgabe, eine Repräsentation der Interessen der BürgerInnen in politischen Entscheidung(sprozess)en sicher zu stellen. Entsprechend wählen die BürgerInnen aus dem Angebot Parteien oder Personen aus, welche sie in der nächsten Legislaturperiode vertreten sollen. Wie aber lassen sich diese individuellen Entscheidungen erklären? Sind es sozialstrukturelle Positionen, Wert- oder Politikvorstellungen, rationale Kosten-Nutzen-Kalkulationen, Sachfragenpositionen, Protest oder persönliche Sympathien zu einzelnen Personen, die letztlich über das Wahlverhalten entscheiden?

Im ersten Teil des Seminars werden verschiedene Theorien des Wahlverhaltens vorgestellt und diskursiv kontrastiert. Theorien des Wahlverhaltens bilden einen der zentralen Schnittpunkte zwischen Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie. Sie verbinden zudem die Mikro-, Meso- und Makroperspektive, um ein möglichst präzises Verständnis menschlichen Verhaltens in unterschiedlichen Kontexten zu ermöglichen. Im zweiten Teil wird die Relevanz dieser Theorien anhand empirischer Studien erörtert, sowie der Frage nachgegangen, wie sich die Theorien überhaupt überprüfen lassen bzw. Wahlverhalten und damit verbundene Konzepte gemessen werden können. Der Fokus der theoretischen und empirischen Texte beschränkt sich dabei aber nicht auf Deutschland; es soll ein möglichst umfassendes Bild gegenwärtiger Wahlverhaltensforschung in vergleichender Perspektive erarbeitet werden.

Literatur

Falter, J. W. und H. Schoen (Hrsg.) (2014): Handbuch Wahlforschung, 2. Auflage. Wiesbaden: Springer VS.

Gabriel, O. W. und B. Westle (2012): Wählerverhalten in Deutschland. Eine Einführung. Baden-Baden: Nomos.

Roth, D. (2008): Empirische Wahlforschung. Ursprung, Theorien, Instrumente und Methoden, 2., aktualisierte Auflage. Wiesbaden: VS Verlag.

Van der Eijk, C. und M. N. Franklin (2009): Elections and Voters. Houndmills: Palgrave Macmillan.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2018/19. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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