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Wie entstehen neue Wörter? - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vertiefungskurse Veranstaltungsnummer 5230028A
Semester WiSe 2018/19 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich Zentrale Frist    01.07.2018 - 11.10.2018   

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 14:00 bis 16:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Universitätsgebäude am Hegelplatz - 3.134 Dorotheenstraße 24 (DOR 24) - (Unterrichtsraum) Norde findet statt     32
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Norde, Muriel , Prof. Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Skandinavistik/Nordeuropa Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät, Nordeuropa-Institut
Inhalt
Kommentar

Obs! Im Fachteil Sprachwissenschaft in Modul 11 bzw. 12 ist entweder dieser Kurs oder der Parallelkurs bei Julian Rott zu belegen!

In diesem Kurs wird das Entstehen neuer Wörter und Wortbildungsmuster behandelt aus der Perspektive der Konstruktionsmorphologie. Die Konstruktionsmorphologie ist eine morphologische Theorie, in der das Wort die zentrale Analyseeinheit darstellt und alle Wortformen in einem Netzwerk miteinander verbunden sind. Ausgangspunkt der Konstruktionsmorphologie ist, dass Wörter (sowohl einfache Wörter als auch komplexe Wörter wie Komposita und Ableitungen) Konstruktionen sind, d.h. symbolische Verbindungen einer Form und eines Inhalts. Die Konstruktionsmorphologie eignet sich besonders gut dafür, neue Entwicklungen in der Sprache infolge kreativen Sprachgebrauchs zu beschreiben und zu erklären. Wie kann es sein, dass ein neues Wort wie unterwältigend sofort verstanden wird, selbst wenn Sprachnutzer es noch nie gehört haben? Wie entstehen neue Wortbildungsmuster, wie das dänische røv- (z.B. røvkedelig), das norwegische dritt- (z. B. drittmorsom) oder Schwedisch kanon- (z.B. kanontrött), und warum sind die Entwicklungen in verschiedenen Sprachen einander so ähnlich? Diese und andere Fragen werden im ersten Teil des Kurses anhand der Forschungsliteratur sowie von Fallstudien aus den skandinavischen Sprachen kritisch besprochen. Im zweiten Teil wird ein eigenes empirisches Forschungsprojekt (z.B. ein Experiment oder eine Korpusuntersuchung) durchgeführt.

Literatur

Booij, Geert (2010): Construction morphology.

Booij, Geert (2013): Morphology in Construction Grammar. In: Thomas Hoffmann and Graeme Trousdale (eds.), The Oxford Handbook of Construction Grammar, 255-273. Oxford: Oxford University Press.

Knooihuizen & Strik (2014): Relative productivity potentials of Dutch verbal inflection patterns. In: Folia Linguistica Historica 35, 173–200.

Strik et al. (2017): On blended selfies and tainted smoothies. In: Martijn Wieling, Gosse Bouma & Gertjan van Noord (eds.), From semantics to dialectometry, 283-292. Groningen: University of Groningen.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2018/19 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin