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Einführung in Geschlecht und Ungleichheit - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53062
Semester WiSe 2018/19 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 002 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Motakef findet statt     25
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich
Gruppe 2 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Do. 16:00 bis 18:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 205 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum) Hümmler findet statt     25
Gruppe 2:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Motakef, Mona , Dr. phil.
Hümmler, Lilian
Hümmler, Lilian
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Programmstudium-o.Abschl.  Sozialwissenschaften Programm ( POVersion: 1999 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Zwar ist die Gleichberechtigung der Geschlechter im Grundgesetz festgeschrieben, dennoch finden sich empirisch vielfältige Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Die Kategorie „Geschlecht“ ist damit (nach wie vor) eine zentrale Kategorie sozialer Ungleichheit.

Im ersten Block des Seminars werden einige wesentliche soziologische Theorien zu Geschlechterungleichheiten vorgestellt: Die frühe Frauenforschung macht die gesellschaftliche Arbeitsteilung als Ursache der Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aus. Das Konzept der doppelten Vergesellschaftung von Frauen fasst Geschlecht als Strukturkategorie und zeigt Widersprüche auf, die sich daraus  ergeben. Ein weiterer zentraler Ansatz fasst Geschlecht als sozial konstruiert und in Interaktionen hergestellt (doing gender).

Der nächste Block widmet sich Prozessen auf dem Arbeitsmarkt und in Organisationen sowie dem Einfluss von Wohlfahrtsstaaten auf Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Hier beschäftigen wir uns auch mit der dreifachen Vergesellschaftung von Frauen sowie mit Debatten um Intersektionalität, Sexualität und Heteronormativität.

Der dritte Block fragt zunächst nach der Arbeitsteilung in Paarbeziehungen, der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Daraufhin richten wir den Blick auf Wandel und Persistenzen von Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern. Wir betrachten Männlichkeitstheorien, den Zusammenhang von Geschlecht und Migration sowie die Entstehung globaler Fürsorgeketten.

 

Wichtig: Da in der Vergangenheit dieses Seminar auf breites Interesse gestoßen ist und infolgedessen der Rahmen einer sinnvollen Seminargröße deutlich überzogen wurde, ist eine Teilnahme künftig nur über eine Zulassung in Agnes möglich. Wer zugelassen wurde und teilnehmen möchte, soll bitte in der ersten Seminarsitzung erscheinen, da wir sonst die Plätze an Studierende auf der Warteliste vergeben.

 

Literatur

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2013): Erster Gleichstellungsbericht - Neue Wege-Gleiche Chancen - Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf. http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=174358.html

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2017): Zweiter Gleichstellungsbericht. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/zweiter-gleichstellungsbericht-der-bundesregierung/119796

Gildemeister, Regine/Hericks, Katja (2012): Geschlechtersoziologie. Theoretische Zugänge zu einer vertrackten Kategorie des Sozialen. München: Oldenbourg.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2018/19. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
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