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Broadcasting Hard Kaur? Zugehörigkeitsaushandlungen anhand gegenderter (Re)Präsentationen südasiatischer Identitäten in aktuellen transregionalen Medienbeispielen - Detailseite

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  • Online Belegung noch nicht möglich oder bereits abgeschlossen
Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 53755
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus jedes Semester Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat keine Angabe

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Mi. 10:00 bis 12:00 wöch 18.04.2018 bis 18.07.2018  edison höfe - 217 Invalidenstraße 118 (I118) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Altmann, Alexa verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( POVersion: 2009 )   4+2  -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( POVersion: 2009 )   4+2  -  
Bachelor of Arts  Regionalst. Asien/Afrika Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   3+4  -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Inhalt
Kommentar

In einem Interview mit IMT (Indian Music Talks) wurde die indisch-britische Rapperin Taran Kaur Dhillon, "Hard Kaur", 2008 als "gutes indisches Mädchen, welches niemals Widerrede leistet" bezeichnet, das sich zu einem "Feuer und Rhymes speienden Drachen" entwickelt habe. Die erfolgreiche indisch-israelische Musikerin Liora Yitzhak wiederum wird in einem Interview im israelischen Fernsehen als gehorsame Tochter präsentiert, die auf Grund ihres jüdisch-gujarati "kulturell begründeten" Pflichtbewusstseins der Aufforderung ihres Vater folgend, mit 15 Jahren alleine nach Indien zog, um nach einer musikalischen Ausbildung ein "Bollywood-Star" zu werden.
Das Seminar untersucht anhand aktueller transregionaler Medienbeispiele wie diesen Fragestellungen der Medien und Gender Studies im Bezug auf Strategien der Repräsentation, Sichtbarmachung und der Aushandlung von Zugehörigkeiten. Welche Rolle spielt Gender als intersektionale Differenzkategorie bei der Mediatisierung regionalisierter Identitäten und welche Medienhandlungen eignen sich Aktuere an, um diese auszuhandeln oder zu destabilisieren? Zunächst werden theoretische Ansätze zur Verflechtung von Medien und Geschlecht mit einer Einführung in zentrale Konzepte der Gender Media Studies wie, unter Anderem, Performativität, Intersektionalität, Gendertechnologien oder Öffentlichkeiten herausgearbeitet und diskutiert. Im nächsten Schritt werden entlang ausgewählter Empirie aktuelle transregionale Medienbespiele im Bezug auf ihren Inhalt und ihre Rezeption kritisch untersucht und analysiert.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018. Aktuelles Semester: SoSe 2020.
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