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Frauen und Technik! - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 533630
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist - Eine Belegung ist online erforderlich
Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Do. 10:00 bis 12:00 wöch 26.04.2018 bis 19.07.2018  Pergamonpalais - 3.30 Georgenstraße 47 (GEO 47) - (Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Hinterwaldner, Inge, Professorin, Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Bachelor of Arts  Kunst- und Bildgeschichte Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )     -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Inhalt
Kommentar

Der Ausdruck "Frauen und Technik!" kann als herablassender Macho-Spruch intoniert werden und daraufhin als frohe feministische Kampfparole. Die Lehrveranstaltung setzt sich zum Ziel, ein möglichst breites Spektrum der Medienkunst – von Video bis DIY-Hacking – über künstlerische Positionen von Frauen in den Blick zu nehmen. Den Auftakt macht die Mathematikerin Ada Lovelace (1815-1852), die als erste das Potenzial der analytischen Maschine von Charles Babbage erkannte und einen Algorithmus dafür entwarf. In der Tradition der vielen Programmiererinnen analoger Computer steht auch die Multimedia-Künstlerin Teresa Burga (geb. 1935) aus Peru, die zugleich in Verwaltungskontexten Programme entwarf. Weitere Pionierinnen erschlossen für die jeweiligen Gebiete Neuland und entwickelten neue Techniken: Mary Ellen Bute (1906-1983) war im Feld der Animation mithilfe von Oszilloskopen tätig, Maryanne Amacher (1938-2009) war Soundkünstlerin und entwickelte telematische Performances, Margaret Benyon (1940-2016) war Vorreiterin im Bereich der Holographie. Mit Video arbeiteten beispielsweise Ulrike Rosenbach (geb. 1943), Pipilotti Rist (geb. 1962), Dara Birnbaum (geb. 1946) oder computergestützt Hito Steyerl (geb. 1966). Vera Molnár (geb. 1924) druckte als eine der ersten Computergrafiken, Lillian Schwartz (geb. 1927) produzierte seit den 1960er Jahren Computeranimationen. Lynn Hershman-Leeson (geb. 1941), Agnes Hegedüs (geb. 1964) und Char Davies (geb. 1954) entwickelten interaktive, teils immersive Videoinstallationen, Olia Lialina (geb. 1971) gestaltete mit ihren Werken und der net.art gallery wesentlich die Internetkunst der ersten Stunde mit genauso wie Cornelia Sollfrank (geb. 1960) mit ihrem "Old Boys Network". Mary Flanagan (geb. 1969) tut sich als Spielentwicklerin hervor. Ihre Themen sind vielfältig und häufig an der Schnittstelle von Technologie-Debatten und feministischen Ansätzen angesiedelt. Entsprechend ergänzen Textlektüren von Theoretikerinnen (wie Donna Haraway, N. Katherine Hayles, Wendy Chun etc.) die Diskussion des jeweiligen Oeuvres der Künstlerinnen. Wer sich online einen ersten Überblick über Frauen im Rahmen der Medienkunst verschaffen möchte:

Ars Electronica Archiv: Women in Media Art:

http://archive.aec.at/womeninmediaarts

Roger Dannenberg & Golan Levin: Unvollständige Liste der Frauen in der Medienkunst und –design Szene, Herbst 2015.

http://cmuems.com/2015c/deliverables/deliverables-10/lists-of-women-media-artists/

 

 

Bemerkung

Bitte beachten Sie, dass das Seminar in der zweiten Semesterwoche (ab 26.04.2018) beginnt.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin