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Risiko in den Internationalen Beziehungen - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar/Proseminar Veranstaltungsnummer 53094
Semester SoSe 2018 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 10:00 bis 12:00 wöch
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 001 Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Unterrichtsraum)   findet statt     30
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Kühn, Florian , Dr. rer. pol.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2011 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Beifach ( POVersion: 2011 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( POVersion: 2011 )   3/5  -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Monobachelor ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( POVersion: 2011 )   3/5  -  
Bachelor of Arts  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Sozialwissenschaften Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften, Internationale Politik (J)
Inhalt
Kommentar

In diesem Seminar wird die seit zwei Jahrzehnten andauernde wissenschaftliche und politische Auseinandersetzung mit dem Konzept des ‚Risikos‘ beleuchtet und ihre inhaltliche Genese nachgezeichnet. Ohne Zweifel ist dieses Konzept in den wissenschaftlichen Diskurs der Internationalen Beziehungen ‚eingewandert‘, wesentliche Grundlagen stammen aus der Soziologie, der (Kultur-)Anthropologie, kritischen Geographie etc. Im Seminar wollen wir diese Genese nachzeichnen, uns Auszüge aus den originären Konzepten vornehmen und sie auf ihre ontologischen und epistemologischen Qualitäten abklopfen. Dabei steht der (unauflösbare?) ontologische Widerspruch im Zentrum, der sich zwischen dem ‚kritischen Realismus‘ (nicht zu verwechseln mit IR-Realismus!!) von Ulrich Beck und Anthony Giddens einerseits und kulturanthropologischen und soziologischen Überlegungen etwa von Mary Douglas bzw. Michel Foucault andererseits zeigt. Die wesentliche Frage dabei ist, ob Risiken ‚wirklich‘ existieren oder ob sie kulturell-intersubjektiv-sozialen Praktiken entspringen, also konstruiert sind.

Nicht zuletzt soll reflektiert werden, wie die Politik des Risikos mit wissenschaftlicher Arbeit interagiert, wie sie wissenschaftlich analysiert und eingeordnet werden kann, wie also Wissenschaft auf konkrete Politik reagiert und inwiefern Wissenschaft die Risikopolitik beeinflusst: Wie, d.h. in welchen politisch-administrativen, medialen, diskursiven, kulturellen und ‚Expertinnenkreisen‘ kristallisiert sich heraus, welche Risiken politisch relevant sind? Schließlich stellt sich die Frage, wie diese konzeptionellen und theoretischen Ansätze sich zu den IB verhalten, wie sie anknüpfbar sind und wo analytisches Potenzial festzustellen ist. Neben den Texten zu den jeweiligen Sitzungen dient das Buch ‚Risikopolitik – Eine Einführung‘ von Florian Kühn (Wiesbaden, Springer 2017) als Grundlagenlektüre.

Bemerkung

Die für alle verpflichtende Lektüre (fettgedruckt) wird, ergänzt durch weitere Literatur, in Form von Kurzreferaten als Einstieg in die Sitzung vorgestellt. Dabei soll die Diskussion mittels Fragen und Thesen vorstrukturiert werden. Neben einem solchen für jede Teilnehmerin/jeden Teilnehmer verpflichtenden Kurzreferat ist für den Scheinerwerb eine Hausarbeit zu verfassen, in dem sich die/der Verfasser/in mit einer selbstgewählten, vertiefenden Frage aus dem Themenbereich ‚Risiko‘ analytisch auseinandersetzt. Diese ist bis spätestens 31.8.2018 einzureichen.

Alle Texte, die als ‚ergänzende Literatur‘ gelistet sind, sind Vorschläge, aus denen einzelne Texte für das Input-Referat ausgewählt werden können. Weitere Texte können (und sollen) recherchiert werden und können nach Absprache zur Grundlage des Inputreferats genommen werden. Die Pflichtlektüre wird auf der Moodle-Plattform zur Verfügung gestellt. Leistungsanforderungen: Selbstverständlich sind regelmäßige Teilnahme und aktive Beteiligung an der Seminardiskussion. Leistungsbewertung aufgrund Kurzinput und Essay.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester SoSe 2018. Aktuelles Semester: WiSe 2019/20.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin