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Die Kritik des Werts. Zur kritischen Theorie von Karl Marx. - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 53254
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Di. 16:00 bis 18:00 wöch von 17.10.2017 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - K12a Universitätsstraße 3b (UNI 3) - (Übungsräume)   findet statt     30
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Schinke, Tim verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Sozialwissenschaften
Inhalt
Kommentar

Wird sich seit geraumer Zeit wieder verstärkt der Lektüre von Karl Marx gewidmet, so fällt im Gerede über Theorie, welches sich in postmodernem Antlitz zudem noch dem dekonstruktivistischen oder kulturrelativistischen Spiel der Wahrheit ausgesetzt sieht, der Kern seiner Kritik der bürgerlichen Gesellschaft doch stets zielsicher unter den Tisch.

 

Weshalb die Kritik der politischen Ökonomie dagegen keine bloß alternative ‚Theorie‘ traditioneller Art im Warenangebot des Immergleichen darstellt, es sich vielmehr um ein „einziges entfaltetes Existenzialurteil“ (Horkheimer) handelt, sprich eine analytische Darstellung in kritischer Absicht, die ihren Feind „nicht widerlegen, sondern vernichten will“ (Marx), wird im angebotenen PT gemeinschaftlich eruiert. 

 

Insbesondere der Wert, seine Erscheinungsformen (Ware, Geld, Kapital), aber auch Aspekte des Zinses sowie die allgemeinen Tendenzen kapitalistischer Produktionsweise werden dabei im kommenden Semester (WS 17/18) unter Rückgriff auf Das Kapital umfassend analysiert und ihr ideologisch geprägter Eingang in das Alltagsbewusstsein der Menschen kritisch reflektiert.

 

Ein sich weiterhin latent haltender Antisemitismus in der Bevölkerung, die wiederkehrenden Debatten im Zuge flüchtigen Lebens oder der sog. Finanzkrise, eine zunehmende Tendenz zur Selbstoptimierung sowie das (Wieder)Erstarken nationalen, völkischen und patriarchalen Denkens erfordern hierbei eine kontinuierliche Rückvermittlung zu den realpolitischen Problemfeldern unserer Zeit.

Bemerkung

Das Projekttutorium richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Fachsemester. Gäste sind gerne willkommen! Bei Rückfragen wendet euch an: tim.schinke@cms.hu-berlin.de

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18. Aktuelles Semester: WiSe 2018/19.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin