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Ziviler Ungehorsam: Diskurse um politisch motivierten Widerstand und soziale Unruhe - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Projekttutorium Veranstaltungsnummer 5328790
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 16:00 bis 18:00 wöch 18.10.2017 bis 14.02.2018 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 0.02 Sophienstraße 22-22a (SO 22) - (Unterrichtsraum)   findet statt     15
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Splieth, Joana verantwortlich
Ulbricht, Jule verantwortlich
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Archäologie u. Kulturwiss Monobachelor ( Vertiefung: Kulturwissenschaft; POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Beifach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Beifach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( POVersion: 2006 )   -  
Bachelor of Science  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Kulturwissenschaft Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, Institut für Kulturwissenschaft
Inhalt
Kommentar

Platzbesetzungen, die aktuellen Klima- und Gipfelproteste, die Femen-Bewegung oder in der digitalen Sphäre das Hacking und Whistleblowing sind vielfältige Protestformen, die sich der Methode des zivilen Ungehorsams bedienen. Dabei verändern sich dessen Rahmenbedingungen gerade in jüngster Zeit aufgrund von Transnationalisierung, der sich ausweitenden Hoheitsverschiebung von Politik auf Ökonomie und der Ausbreitung von Repressions- und Sicherheitsmaßnahmen. Sowohl die Ungehorsamsnarrative als auch die Handlungsformen erleben eine immense Ausdifferenzierung, welche es zu untersuchen gilt. Parallel zu dieser Entwicklung eröffnet die Digitalisierung ein breites Handlungsfeld, das neue Möglichkeiten und Diskurse entstehen lässt.
Vor dem Hintergrund einer 150 jährigen Theoriegeschichte soll im Projekttutorium Klarheit darüber erlangt werden, wie politisch motivierter Widerstand und soziale Unruhe im aktuellen Spannungsfeld von veränderten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Umständen zu verstehen sind. Neben Henry David Thoreau, der den Begriff des zivilen Ungehorsams im Jahr 1849 zum Bestandteil des politischen Wortschatzes gemacht hat, werden wir uns u.a. der Lektüre von Arendt, Habermas, Rawls, de Certeau, Marcuse, Celikates, Critchley, Balibar und Graeber widmen.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18. Aktuelles Semester: WiSe 2018/19.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin