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Herrschaft und Widerstand im Europa der Frühen Neuzeit - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Vorlesung Veranstaltungsnummer 51406
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfristen - Eine Belegung ist online erforderlich
Wichtige Änderungen

Fällt in der ersten Vorlesungswoche aus!

Veranstaltungsformat Präsenz

Termine

Gruppe 1
Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
Di. 10:00 bis 12:00 wöch von 24.10.2017  Universitäts-Hauptgebäude - 2091/92 Unter den Linden 6 (UL 6) - (Hör-/Lehrsäle ansteigend ohne Experimentierbühne)   findet statt     170
Gruppe 1:
Zur Zeit keine Belegung möglich


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Griesse, Malte verantwortlich
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Geschichtswissenschaften
Inhalt
Kommentar

In der Vorlesung wird es um das Verhältnis von Regierenden und Untertanen im Europa der Frühen Neuzeit gehen. Dabei dienen die vielfältigen religiösen, sozialen und politischen Konflikte und Manifestationen des Widerstands als Kristallisationspunkte, in denen Herrschaftsstile und politische Kulturen zutage treten. Während die Konfliktorientierung v.a. in Hochzeiten der Auseinandersetzung zwischen marxistischem Klassenkampf-Konzept und nicht-marxistischer Historiographie florierte, tendiert die heutige Forschung in Deutschland verstärkt zur Betonung konsensualer Aspekte, wenn etwa von "akzeptanzorientierter Herrschaft" die Rede ist (S. Brakensiek). Sicherlich ist vieles dabei eine Frage der Perspektive und der methodischen Herangehensweisen – so sagt der eine mit gleichem Recht, das Glas sei halbleer, wie der andere, es sei halbvoll. Doch geht es mir gerade auch um eine europäische Perspektive, um die Herausarbeitung von Unterschieden. Denn nicht überall wurden Konflikte auf gleiche Weise ausgetragen und diese Differenzen korrelieren nicht einfach mit unterschiedlichen Herrschaftsformen (Autokratie, Wahlmonarchie, Adelsrepublik, etc.). Allerdings soll es nicht nur um einen Strukturvergleich zwischen verschiedenen politischen Kulturen gehen, sondern auch um ihre gegenseitige Wahrnehmung durch zunehmende mediale Vernetzung. Hier wird sich die Frage stellen, inwieweit das Wissen über die Anderen Rückwirkungen auf die eigenen Verhältnisse hat, inwiefern also der implizite oder explizite länderübergreifende Vergleich durch die Zeitgenossen strukturrelevante Rückkoppelungen auslöst.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18. Aktuelles Semester: WiSe 2020/21.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin