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Alternative Mobilitäten von Migrant*innen in Europa - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51705
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 16.10.2017
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt    
iCalendar Export Mo. 10:00 bis 12:00 Einzel am 05.02.2018
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 211 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt    
iCalendar Export Fr. 10:00 bis 20:00 Einzel am 27.10.2017
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    findet statt    
iCalendar Export Fr. 10:00 bis 20:00 Einzel am 17.11.2017
Einzeltermine anzeigen
    findet statt    
iCalendar Export Fr. 10:00 bis 20:00 Einzel am 12.01.2018
Einzeltermine anzeigen
    findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Barwick, Christine , Dr.
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Voraussetzungen: Erfolgreiche Teilnahme an den empirischen Methoden und den Kulturtheorien; Kurs nur für höhere Semester geeignet!

In diesem Q-Team Seminar ('forschendes Lernen') bearbeiten Studierende ein Forschungsprojekt zum Thema ‚alternative Mobilitäten‘ von Migrant*innen in Europa'. Im Vordergrund soll die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Mobilität und Integration stehen. Die Forschung dazu konzentriert sich bisher auf den Zusammenhang zwischen Transnationalismus, also Beziehungen zwischen dem Wohnsitzland und dem Herkunftsland, und Integration, und fokussiert in erster Linie auf die Migrant*innen, die selbst eingewandert sind. Es gibt also Forschungsbedarf bezüglich neuer Formen von Mobilität und deren Einfluss auf Integration, sowie die Analyse dieses Zusammenhangs für andere Generationen von Migrant*innen.

Die Studierenden entwickeln selbstständig, welche Art von grenzüberschreitender Mobilität sowie welche(n) Aspekt(e) von Integration sie im Projekt analysieren. Beispiele für alternative Mobilitäten sind zum Beispiel sogenannte ‚sekundäre Migration‘, in der Migrant*innen vom Land der ersten Migration in ein zweites ziehen, oder kurz- sowie langfristige Mobilität in Länder innerhalb und außerhalb Europas, welche nicht das Herkunftsland (der Eltern) sind. Mögliche Teilaspekte von Integration, die untersucht werden können, sind die sozioökonomische (z.B. Bildung und Arbeitsmarkt), kulturelle (z.B. Einstellungen und Werte) und soziale Integration (z.B. persönliche Netzwerke). Bezüglich des Zusammenhangs von Mobilität und Integration interessiert zum Beispiel, ob Höherqualifizierte mobiler sind als Niedrigqualifizierte, ob Mobilität zu ethnisch diversen Netzwerken führt oder ob Mobilität einen Einfluss auf Werte und Einstellungen hat, und z.B. mobile Migrant*innen offener sind als nicht-mobile. Auch die Auswahl der ethnischen Gruppe(n) und Generation von Migrant*innen bleibt den Studierenden überlassen. Dabei ist auch ein komparatives Forschungsdesign denkbar, z.B. durch den Vergleich verschiedener ethnischer Gruppen oder der ersten und zweiten Generation einer ethnischen Gruppe. Bezüglich der Methode wird ein qualitatives Design vorgegeben, da es im Rahmen der Laufzeit des Projekts die besten Ergebnisse verspricht. Erste Erfahrungen mit qualitativer Forschung sind daher eine Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Die Interview-Guideline wird von den Studierenden selbst entwickelt. Dabei ist es denkbar, dass sich Gruppen bilden, die z.B. auf verschiedene Aspekte von Integration fokussieren, oder dass unterschiedliche Arten von Mobilität auf einen Aspekt von Integration hin untersucht werden.

Literatur

Barwick, C. (forthcoming): Transnationalism and Intra-European Mobility among Europe’s Second Generation: Review and Research Agenda. Global Networks.

Erdal, M.B. and C. Oeppen (2013) 'Migrant Balancing Acts: Understanding the Interactions between Integration and Transnationalism', Journal of Ethnic and Migration Studies 39 (6): 867–84.

Favell, A. and E. Recchi (2009) Pioneers of European Integration: Citizenship and Mobility in the EU. Cheltenham, UK ; Northampton, MA: Edward Elgar.

Levitt, P. and N. Glick-Schiller (2004) 'Conceptualizing Simultaneity: A Transnational Social Field Perspective on Society', International Migration Review 38 (3): 1002–39.

Mau, S. (2010) Social Transnationalism: Lifeworlds Beyond The Nation-State. Oxon/New York: Routledge.

Bemerkung

Die Einführungsveranstaltung findet am Montag, den 16.10.2017, 10.00 - 12.00 Uhr im Raum 211 statt.

Die Blockveranstaltungen finden im Raum 107a statt.

Die Abschlussveranstaltung findet am Montag, den 05. Februar 2018 im Raum 211 statt.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 3 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2017/18 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin