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Gender in der Hirnforschung: Zur Konstrution und Naturalisierung von "Geschlecht" in den Neurowissenschaften; mit Fallbeispiel - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer TU929
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Fr. 16:00 bis 18:00 Einzel am 20.10.2017
Einzeltermine anzeigen
    findet statt     1000
iCalendar Export Fr. 16:00 bis 18:00 Einzel am 12.01.2018
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    findet statt     1000
iCalendar Export -. 10:00 bis 17:00 Block+Sa 24.11.2017 bis 25.11.2017 
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    findet statt     1000
iCalendar Export -. 10:00 bis 17:00 Block+Sa 15.12.2017 bis 16.12.2017 
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    findet statt     1000
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Personen
Zugeordnete Personen Zuständigkeit
Fitsch, Hannah
Mega, Laura F.
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftliche Fakultät, weitere Wissenschaftliche Einrichtungen, Zentrum für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
Inhalt
Kommentar

“Science is the name we give to a set of practices and a body of knowledge delineated by a community, not simply defined by the exigencies of logical proof and experimental verification. Similarly, masculine and feminine are categories defined by a culture, not by biological necessity.”      (Evelyn Fox Keller)

Während in geistes- und sozialwissenschaftlichen Diskursen die soziale Konstruktion von „Geschlecht“ seit geraumer Zeit geführt wird, finden gender- und queertheoretische Erkenntnisse kaum Anklang oder Eingang in naturwissenschaftliche und neurowissenschaftliche Untersuchungen und Praktiken. Selbst die wenigen kritischen und feministischen Ansätze in Feldern wie beispielsweise der Hirnforschung oder Kognitionswissenschaft sehen sich mit dem Problem konfrontiert, eine interdisziplinäre und intersektionale Perspektive auf „Geschlecht“ empirisch zu berücksichtigen.
Im Blockseminar wollen wir uns anhand von Grundlagentexten und einem Fallbeispiel exemplarisch mit dem Spannungsfeld sex/gender/science in den Neurowissenschaften beschäftigen. Wir wollen einen ersten Einblick in den Diskurs gewinnen und darüber hinaus neuste Forschungsstudien auf die folgenden Fragen hin prüfen: Wie sieht der Beitrag der Natur- und Neurowissenschaften zur De/Konstruktion von Geschlecht und Sexualität aus? Wie kann eine konstruktive Methodenkritik aussehen? Welche Ergebnisse und welche Konzepte von „Geschlecht“ werden dargestellt und vermittelt?
Hierfür wollen wir uns insbesondere die Kritik an der Konstruktion und Naturalisierung der Kategorie „Geschlecht" durch wissenschaftliche Methoden und Praktiken auf verschiedenen Analyseebenen anschauen. Dazu gehören 1. die erkenntnistheoretische Ebene, insbesondere eine feministische Objektivitätskritik; 2. Die Ebene der Forschenden, das heißt die Reflektion der eigenen Vorannahmen (den Forschungsgegenstand betreffend) sowie generell Überlegungen welche (technisch, statistischen) Vorannahmen ins Forschungsdesign einfließen, und 3. die Ebene der ‘Öffentlichkeit’ und die Selbstverantwortlichkeit und Selbstreflektion der Wissenschaftler*innen im öffentlichen Diskurs.

Bemerkung

Die Blocktermine werden noch bekannt gegeben. Die Vorbesprechung findet am 20.10.2017 statt.

Diese LV findet am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforsschung (ZIFG) der TU statt. Ort: Marchstraße 23, Raum MAR 2013.

Strukturbaum

Keine Einordnung ins Vorlesungsverzeichnis vorhanden. Veranstaltung ist aus dem Semester WiSe 2017/18. Aktuelles Semester: SoSe 2019.
Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin