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Die Macht der Kategorien - Detailseite

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Grunddaten
Veranstaltungsart Seminar Veranstaltungsnummer 51709
Semester WiSe 2017/18 SWS 2
Rhythmus keine Übernahme Moodle-Link  
Veranstaltungsstatus Freigegeben für Vorlesungsverzeichnis  Freigegeben  Sprache deutsch
Belegungsfrist Es findet keine Online-Belegung über AGNES statt!

Termine

Gruppe 1 iCalendar Export iCalendar Export
  Tag Zeit Rhythmus Dauer Raum Raum-
plan
Lehrperson Status Bemerkung fällt aus am Max. Teilnehmer
iCalendar Export Mi. 16:00 bis 18:00 wöch von 18.10.2017 
Einzeltermine anzeigen
Institutsgebäude - 311 Mohrenstraße 40/41 (MO 40) - (Seminar- und Unterrichtsraum)   findet statt    
Gruppe 1:
 


Zugeordnete Person
Zugeordnete Person Zuständigkeit
Mazukatow, Alik , MA
Studiengänge
Abschluss Studiengang LP Semester
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Beifach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Kernfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( POVersion: 2007 )   -  
Bachelor of Arts  Europäische Ethnologie Zweitfach ( Vertiefung: kein LA; POVersion: 2014 )   -  
Zuordnung zu Einrichtungen
Einrichtung
Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie
Inhalt
Kommentar

Kultur und Alltag sind von vielen kategorialen Ordnungssystemen durchzogen. Geschlecht ist das wohl prominenteste Beispiel dafür, wie Kategorisierungen nicht nur eine bloße Differenzierung darstellen, sondern immer auch Grundlage von Hierarchisierungen sowie In- und Exklusionsprozessen sind. Die machttheoretisch fundierte Dekonstruktion von Kategorien kann dabei ein Ausgangspunkt für Kritik sein, wird allerdings nicht allein im Mittelpunkt des Kurses stehen.

Das Seminar wird drei Schwerpunkte haben:

→ Die Vorstellung von Konzepten und Theorien von Kategorisierungen unterschiedlicher Fachrichtungen. Dabei sollen vor allem die Anknüpfungspunkte an weitere theoretische Stichworte (Institutionalisierung, Intersektionalität, Reflexivität) verdeutlicht werden.

→ Die Lektüre und Diskussion empirischer Fallbeispiele. Ethnographische Forschungen sollen verdeutlichen, wie stark Kategorien in soziale Praxis eingreifen. Anhand der Forschungen wird auch zu klären sein, inwieweit Machtkritik und qualitative Sozialforschung zusammenpassen.

→ Das Nachdenken über Methoden und Methodologie. Wie können wir Kategorien ethnographisch erforschen? Welche Besonderheiten sind Forschungsfeldern eigen, die stark durch Kategorisierungen geprägt sind und wie kann methodisch/ forschungspraktisch darauf reagiert werden?

Das Seminar wird allerdings kein kanonisches Wissen über die theoretische Entwicklung von Kategorisierung vermitteln. Theoretische Bezüge bleiben punktuell und selektiv, sollen jedoch in Dialog miteinander gesetzt werden. Außerdem kann der Kurs keinen Raum für die praktische Arbeit der Erhebung und Auswertung empirischer Daten bieten. Das Seminar wird im Rahmen der BA-Studiengänge Gender Studies und Europäische Ethnologie angeboten.

Strukturbaum

Die Veranstaltung wurde 6 mal im Vorlesungsverzeichnis WiSe 2017/18 gefunden:

Humboldt-Universität zu Berlin | Unter den Linden 6 | D-10099 Berlin